Kategorie: Ahrensburg

Öffentliches Luxus-WC in Ahrensburg.

Klomarketing: die kostendeckenden 360 Besucher am Tag hereinquatschen! „Sie! Haben Sie etwas gegen stilvolle Toiletten? Dann kommen Sie jetzt hier rein! Hier erleben Sie was! Und wenn Sie gleich zweimal reingehen, finanzieren Sie meine Türsteher-Stelle mit!“

Karikatur aus dem Jahre 2016.

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Ahrensburg: Protestandacht für die Erhaltung von St. Johannes.

Eine Lautsprecherstimme aus einem Wachturm richtet das Wort an eine Gruppe von Demonstranten, die sich für den Erhalt der Kirche St. Johannes in Ahrensburg einsetzen: „Hier spricht der Kirchengemeinderat. Ihre Protestandacht findet immer noch zu nahe am Kirchengebäude statt! Versicherungsvorschriften – Sie kennen das ja, hähähä!“ Das Kirchengebäude ist relativ gut gegen unbefugte Annäherung gesichert: durch eine Mauer mit abgerundeter Krone, Metallgitterzaun mit Nato-Draht, Wachhunden, Baustellenzaun und Suchscheinwerfern. (2014).

Einkaufsstraße. Weihnachtsbeleuchtung. Zank um Finanzierung.

Ahrensburg. Weihnachtsgeschäft. Beleuchtung mit bewährtem Sponsorenkonzept. Die Leuchten für das Weihnachtlicht ließen sich mit Sponsoren noch finanzieren. Aber für die Montage der Leuchten scheint kein Geld da zu sein, das Stadtparlament stellt sich quer. „Achtung. Das Notlicht beginnt wieder in 5 Minuten – und wird Ihnen eine Minute lang präsentiert von …“. Bis dahin tappt alles im dunkeln. (Aber nicht hinsichtlich der Rechtschreibung. Nach unreformierter Rechtschreibung, die für diesen Blog als gültig betrachtet wird, wird „dunkeln“ klein geschrieben, weil es als Wort Teil einer stehenden Redewendung ist.) Karikatur von 2013.

Schloß Ahrensburg. Schwierige Sponsorengewinnung.

Der Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach unterwegs zur Einwerbung von Sponsorengeldern für den Erhalt und die laufende Unterhaltung des Schlosses in Ahrensburg. „Sie geben mir 9.000 Euro, und diese Messingtafel hängt mit Ihrem Namen im Schloßfoyer!“ Der so Angeredete, der Altmetallhändler Klawuttke, hat einen Gegenvorschlag: „Sie geben mir diese Messingtafel, und ich hupe Ihren Sponsorenaufruf im Morsealphabet!“ (2013).

Kilobyte-Kyrie-Kirchenspaltung.

Kontrastierende kirchliche Ausdrucksformen des Glaubens.

Bad Oldesloe: „Unseren Glauben leben wir nur von Mensch zu Mensch … CD-Musik und Elektronik sind hier fehl am Platz!“

Anders ein paar Kilometer weiter in Ahrensburg, wo der Abschlußgottesdienst des Evangelischen Kirchentages 2013 in Hamburg per Fernübertragung auf Großbildleinwand zum Rudelgucken („public viewing“, wie man es von Fußballmeßfeiern kennt) feilgeboten wird: „Hallo, hier und an den Bildschirmen … könnt ihr mich hören?“ „Jaaaaaa ….“ ertönt aus vielen Kehlen die unerhörte Antwort. (2013).