Kategorie: Bundeswehr

Albatros futsch.

Im Dezember 2002 verliert die „Gorch Fock“, das Segelschulschiff der Deutschen Marine, gegen Ende der 131. Ausbildungsfahrt ihre Galionsfigur, die etwa sechs Meter lange Skulptur eines stilisierten Albatros.

Auf der Rückreise nach Kiel trifft während einer Sturmfahrt durch den Ärmelkanal eine große Welle den Bug des Schiffes. Dabei wird die Galionsfigur weggerissen.

„Wie war jetzt noch mal die Versorgungsnummer für Bug-Albatrosse?“

Karikatur aus dem Jahre 2002.

Die Bundeswehr, die BRD und ihre treu gedient habenden Radarstrahlengeschädigten.

Bundeswehrsoldaten, die in Ausübung ihres Dienstes einer geräteverursachten Strahlung ausgesetzt waren, welche sie in späteren Jahren todkrank gemacht hat. Betroffene hofften auf Entschädigung für diese wehrdienstbedingte Körperbeschädigung durch den Dienstherrn, die Bundesrepublik Deutschland. Aber die ziert sich in vielen, wenn nicht den meisten Fällen, zu zahlen. Bleibt nur der Klageweg durch die Instanzen, bleibt zugleich das Problem, die Wirkungszusammenhänge hieb- und stichfest nachzuweisen, bleiben die tausenderlei Möglichkeiten der staatlichen Behörden, eine Entschädigung durch Verfahrenstricks hinauszuzögern. Unterdessen sterben viele der Betroffenen, und ihre Hinterbliebenen haben es noch schwerer als zu Lebzeiten des strahlengeschädigten Soldaten, Entschädigungsansprüche durchzusetzen.

In der Karikatur aus dem Jahre 2002 wird das Versprechen des damaligen Verteidigungsministers Rudolf Scharping, SPD, schnell, großzügig und unbürokratisch zu entschädigen, thematisiert: Er enthüllt einen Gedenkstein an alle Bundeswehr-Strahlentoten. Und wiegelt den Ansturm der noch lebenden Strahlenopfer gleich ab: „Nein, danken Sie mir nicht!“

In einem PDF-Dokument des Bundes zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter mit dem Titel „Gedanken und Fakten zur Radarstrahlenkatastrophe der Bundeswehr 1956-2010“ heißt es auf Seite 7: „Fakt ist, dass die Bundeswehrsoldaten und Zivilangestellten bis 1976 ca. 20 Jahre ohne Strahlenschutz und ohne medizinische Betreuung an den strahlenden Waffensystemen in unkontrollierten Bereichen ihren Dienst verrichtet haben und der Röntgenstrahlung, der radioaktiven Strahlung und der gepulsten hohen elektromagnetischen Strahlung der Radargeräte ausgesetzt wurden. Die offensichtlichen Nachlässigkeiten begründet die Bundeswehr damit, dass ihr über die Bestrahlung der Soldaten mit Röntgenstrahlung und radioaktiver Strahlung keine Kenntnisse vorlagen und diese damit auch nicht verschuldet haben kann.“

Na, das ist doch mal eine Begründung. Ich als Steuermichel kippe fiktiv-beispielsweise Altöl in den Boden, um Maulwürfe unter meinem Rasen zu bekämpfen, und als mir die Wasserschutzbehörde Vorhaltungen macht, erkläre ich einfach, daß mir über die Gefährlichkeit des Altöls keine Kenntnisse vorgelegen hätten und ich damit die Verunreinigung des Grundwassers auch nicht verschuldet haben könne. Aber ich bin ja auch nur ein unbedeutender Steuermichel, der vom Staat wegen seiner Missetaten sofort zu Entschädigung oder Gefängnis verknackt werden kann – und offenkundig nicht die bei Nichtwissen unschuldige und daher vorliegend zur Entschädigung nur schwer zu verpflichtende Bundeswehr. Oder der Staat.

Was mögen die Motive der Strahlenopfer gewesen sein, in die Dienste der Bundeswehr einzutreten, welche einige ihrer rekrutierten Interessenten dann irgendwann an gefährlich strahlenden Geräten einsetzte? Was waren die Ziele, Träume oder Wünsche der später dienstverursacht Strahlenkranken? Die Bundeswehr warb in der Zeit zwischen 1956 und 1976 etwa in Zeitungen und Zeitschriften mit großformatigen Werbeanzeigen. Was waren dort ihre Werbeslogans, mit welchen Formulierungen sollten Sehnsüchte nach dem Soldatsein in der Bundeswehr geweckt werden? Es folgt eine frei gewählte, chronologische und keineswegs vollständige Zusammenstellung von Zitaten aus damaligen Anzeigen-Werbetexten der Bundeswehr, die der Leser mit Blick auf das harte spätere Strahlenkrankheits-Schicksal mancher zeitgenössischer Bundeswehr-Begeisterter auf sich wirken lassen möge:

1957: „Ganzer Mann gesucht … Jet-Pilot – das ist etwas für ganze Männer, von denen Außerordentliches gefordert wird: Intelligenz und körperliche Höchstform müssen sich verbinden mit steter Einsatzbereitschaft, ausgeprägtem Verantwortungsbewußtsein und charakterlicher Reife. Das Beherrschen einer Überschall-Maschine mit ihrer komplizierten Technik ist ein großes, erregendes Abenteuer und gerade deshalb kein Beruf für Abenteurer! (…)“

1958: „Eine Welt voll interessanter Technik. Flugabwehr – das ist heute ein technisches Wunderwerk. Radar-Suchgeräte, radargelenkte Geschütze, ferngesteuerte Raketen und elektronische Rechengeräte sind ihre Waffen. (…) Für die ersten Soldaten an den Fla-Raketen ist eine längere Ausbildung in den USA vorgesehen.“ Die Anzeige ist mit einem Bild aufgemacht, das eine Radaranlage mit übermannsgroßer Antenne zeigt. Im Schatten darunter sitzen Soldaten, die technische Verrichtungen an dieser Anlage auszuüben scheinen.

1958: „Offizier der Bundeswehr. Ein vielseitiger und schöner Beruf, so recht geeignet für vorwärtsstrebende junge Männer.“

1959: „Aus der Welt von heute … Wir leben in einer modernen Zeit, einer Zeit der höchsten Ansprüche an technische Perfektion. Aber es wachsen auch die Anforderungen, die an uns selbst gestellt werden: Mehr Wissen, mehr Können, mehr Leisten! Hier hilft die Bundeswehr! In der soldatischen Gemeinschaft gleichgesinnter Kameraden (…)“

1960: „Fähnrich – Offizier von morgen. Ein hochinteressanter Beruf, ein Beruf, der den ganzen Mann verlangt!“

1962: „Warum ich Offizier geworden bin? Das ist nicht so leicht zu sagen — Gefühle ausdrücken ist eben schwer! Ich habe gefühlt, daß ich als Offizier eine Aufgabe habe, die den ganzen Menschen ausfüllt. (…) Da hat das Leben wenig zu tun mit Geld oder Macht oder Ruhm, da geht es um die Sache! (…) Sich frühzeitig durch Können und Leistung bewähren; bereit sein, Verantwortung zu tragen und auf manche Annehmlichkeit zu verzichten (…)“

1962: „Offizier sein heißt: Der Freiheit dienen!“

1964: „Dieser Unteroffizier ist als Führer einer Abschußgruppe der Nike-Herkules ((Flugabwehrraketensystem, gw)) verantwortlich für den exakten und schnellen Ablauf aller Bedienungsfunktionen vom Einsatzbefehl bis zum Abschuß der Raketen. (…) Als „crew-chief“ muß er die gesamte Bedienungstechnik der Nike-Herkules beherrschen (…) Diese Ausbildung ist dem letzten Stand der Technik angepaßt und so vielseitig und gründlich, daß der Unteroffizier als hochwertiger Spezialist gilt.“

1967: „Hier stehen Männer ihren Mann. Bei unserer Bundeswehr kann jeder zeigen, was in ihm steckt! In seinem Kopf, in seinem Herzen und in seinem Bizeps. (…) hier muß ein Mann ein Mann sein!

1967: „Soldat ist der Beruf, der unsere Zukunft sichert. Solche Männer hat die BUNDESWEHR.“

1967: „Zugegeben — nichts für jedermann, aber für den richtigen Mann: interessante Aussichten …!“

1967: „Fester Boden. 80 Meter hoch in der Luft hängt dieser Einzelkämpfer. Unter ihm ist erstmal nichts, dann harte Steine und Geröll – ein allzu harter Boden, wenn man hinunterfällt. Er wird nicht fallen. (…) Das ist der Boden der Tatsachen. Für den Mann am Seil – für uns alle. Wer das erkannt hat, bekommt festen Boden unter seine Füße. Solche Männer hat die BUNDESWEHR.“ Über die Hälfte der Anzeigenfläche nimmt das Bild eines stahlhelmtragenden, zähnebleckenden Soldaten ein, der sich auf einem gespannten Seil liegend vorwärts zieht und den Betrachter anblickt.

1967: „Über den eigenen Schatten springen …  Bei jedem Flug steigt der Jet-Pilot aufs neue ins Examen. (…) Fliegen ist mehr als nur Beherrschung komplizierter Technik. Fliegen ist ein großes Erlebnis. Doch die Begeisterung darf nicht in Übermut umschlagen: besonnene Männer werden hier verlangt — charakterfest, verantwortungsbewußt, intelligent.“ Die Anzeige ist mit einem Blick von oben auf das Cockpit eines Kampfflugzeugs vom Typ F-104G „Starfighter“ illustriert, der sich übrigens mit einer überdurchschnittlichen Absturzquote einen schrecklichen Namen machte (auch „Witwenmacher“, „Erdnagel“, „fliegender Sarg“ oder „Sargfighter“ genannt).

1969: „Männer sind nicht immer Soldaten. Soldaten aber sind immer Männer! (…) Bei der Bundeswehr stehen Männer ihren Mann!“

1969: Den richtigen Mann lockt nicht allein das Abenteuer, ihn lockt vor allem die Aufgabe. (…) In der Bundeswehr stehen Männer ihren Mann.“

1970: „Männer für die Bundeswehr!“

1970: „3..2..1..Zero … Countdown für USA. Heeres-Preisausschreiben ’70. ((Diese Worte sind mit dem Foto einer startenden Rakete hinterlegt, gw)) (…) Die Gewinner verbringen 10 Tage in den USA. Als Gast des Heeres. Ein Aufenthalt, den Sie nicht vergessen werden. (…) Teilnehmen kann jeder deutsche Staatsbürger, der sich für das Heer interessiert. (…)“

1970: „Die Chancen des Oberleutnants Günter Lang-Lendorff (25 Jahre) – oder warum ein Raketen-Offizier Entschlüsse von großer Reichweite in die Tat umsetzen muß. (…) Über -zig Kilometer fliegen die schlanken Projektile, die ihm anvertraut sind. Und wenn sie fliegen, dann fliegen sie — keiner kann sie zurückholen.“

1971: „Kein Platz für Stubenhocker. (…) Wem der Mumm fehlt, einen Fluß per Seil zu überqueren oder dann und wann die Nacht zum Tag zu machen, der sollte besser die Finger davon lassen. Denn hier müssen Sie ihren Handschlag geben zu einer Aufgabe für Männer.“

1972: „Das aktuelle 72er Berufs-Angebot der Luftwaffe. Vom Fliegen und allem Drum und Dran. (…) Denn jeder Mann ist wichtig! Der Pilot, der Flugbetriebsleiter, der Radartechniker, der Bordmechaniker, der Bordfunker, der Flugzeugmechaniker. Das Erlebens- und Erstrebenswerte an unseren Jobs ist nicht nur die Attraktivität dieser Berufe, sondern auch die soziale Sicherheit. Weitere Verbesserungen und Vergünstigungen – von besseren Fachlehrgängen bis zu mehr Verdienst – warten jetzt auf Sie.“ Die Anzeige ist mit einem Bild aufgemacht, das Radarantennen sowie Kampfflugzeuge des Typs RF-4 „Phantom“ im Flug und am Boden zeigt.

1972: „Das aktuelle 72er Berufs-Angebot des Heeres. Die Technik hat das Wort. Als hochtechnisierter Arbeitgeber wissen wir, daß Technik Zukunft hat. Sie ist ein Schlüssel zum Erfolg im Leben und Beruf. Mit einem Hauptschulabschluß plus abgeschlossener Berufsausbildung oder besser noch mit Mittlerer Reife sind Sie dabei bei unserer „Für-jeden-das-Richtige-Technik“: Kfz-Technik, Waffen-Technik, Flugzeug-Technik, Hochfrequenz-Technik, Technik hier und Technik da. Und wo ein Maximum an Technik ist, muß es auch qualifizierte Techniker geben. (…)“

1972: “ Luftwaffen-Preisausschreiben ’72. America here I come. Ein Dutzend Flüge über den Atlantik zu gewinnen. Hier ist die echte Chance, aus dem Wissen um Fliegerei und Luftwaffe etwas Tolles zu machen. Ein Dutzend Flüge in die USA winken den Siegern (…) Das Flugticket wartet. Macht mit! 20 dreiwöchige Auslandsflugreisen. (…) 100 dreitägige Besuche auf einem deutschen Fliegerhorst. (…) 250 aktuelle Bücher über die Luftwaffe. 300 Flugzeug-Plastikbausätze. Also weit über 600 Preise! Die großen Reisen können nur junge Männer der Jahrgänge 1953 bis 1955 gewinnen. 20 Fragen – hier ein Beispiel: Was bedeutet RADAR? (…).“ Mittig zeigt die Anzeige die Abbildung eines senkrecht aufsteigenden Kampfflugzeugs vom Typ RF-4 „Phantom“, dessen Bugspitze genau auf das „I“ in „Here I come“ zeigt.

1974: „Das aktuelle 74er Berufs-Angebot der Marine. Die neuen blauen Jungs. (…) Und das bedeutet Einsatzplätze — echte Einsatzplätze am Radarschirm, im Tower, auf der Kommandobrücke, im Funkraum, am Steuerknüppel, in der Kombüse, am Lenkrad, im Maschinenraum, am Kartentisch, am Ruder … Marine heißt modernste Technik! Mit allem was dazugehört, damit diese Technik funktioniert. Hier können Sie Ihren Weg machen.“

1974: „Was sind das nur für Leute, die freiwillig länger bei der Bundeswehr bleiben? Männer, die rechnen können. Die wissen, daß Zeit Geld ist. Wenn Sie jetzt bei uns einsteigen, können Sie später als gemachter Mann aussteigen. Wir brauchen in der Bundeswehr Männer mit Zivilcourage. Männer, die sich nicht um Verantwortung herumdrücken.“

Diese Karikatur aus dem Jahre 2016 zeigt den Fortschritt der „biologischen Lösung“ — aus Sicht des Bundesministeriums für Verteidigungsfragen. Uschi von der Leyens Sozialladen – hier werden Soldatinnen und Soldaten geholfen: „Rudolf Scharping hatte recht. Dankt mir nicht. Feinste Fichtensärge sind das mindeste, was ich euch geben kann.
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Bundeswehr in Afghanistan.

Deutsche ISAF-Soldaten schreiben einen Brief an den Bundestag; „Und hier die nächsten 23.000 Schädelfotos. Raten Sie, welcher Mohammed gehört … Punkt!“

Karikatur von 2006, in Anlehnung an ein Gemälde von Ilja Repin „Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief“ von 1891.

German Armed Forces (Bundeswehr) in Afghanistan.

German ISAF-Soldiers write a letter to German Federal Parliament Bundestag: „And here you get the next 23.000 skull photos. Guess which one is Mohammed’s  … period!“

Caricature as of 2006, based on a painting by Ilya Repin „The Zaporozhian Cossacks write a letter to the turkish sultan“ from 1891.

Leyens Doktortitel ist zwar heiße Luft, aber die Bundesregierung darf nicht platzen!

Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!

Karikatur von 2013.

German Federal Minister of Defence von der Leyen’s doctoral level is hot air, though, but the German federal government must not burst!

Caption: There’s a lot to do. Let’s get started!


Caricature as of 2013.

USA-Kriegsprojekt Rußland/ Ukraine: Die Bücher zur Kriegsschuld sind schon geschrieben.

USA-Kriegsprojekt Rußland/ Ukraine: Die Bücher zur Kriegsschuld sind schon geschrieben. Ein Ausblick auf die Titel der Buchmesse 2020:

„2014 – 2018. Greuel im deutschen Namen“
„Deutschlands Schuld. 2014. Mal wieder.“
„Bilanz. Der Bericht der UNABHÄNGIGEN Pentagon-Kommission zur Kriegsschuld 2014“
„Germany must perish! New Edition 2020“
„Schuld. Dokumente beweisen Deutschlands Weltherrschaftspläne 2014“
„Der ewige Nazi. Kriegsschuld 2014-18“
„Wie oft noch? Die Alleinschuld der Deutschen. 1914. 1939. 2014.“
„Verbrechen der Bundeswehr im Ukraine-Rußlandkrieg 2014-1018“
„30 Trilliarden Dollar. Der Reparationsvertrag für Deutschland bis 3014. Autorisiert durch die Bilderberg-Konferenz.“
„Wer ist schuld? Deutschland!“

Karikatur von 2014.

US war project Russia / Ukraine: The books on war guilt are already written. An outlook on the titles presented on the Book Fair 2020:

„2014 – 2018. Atrocities committed in the German name“ 
„Germany’s guilt. 2014. Once again.“
 „Balance. The INDEPENDENT Pentagon Commission report on the war guilt 2014“ 
„Germany must perish! New Edition 2020“
„Guilt. Documents proving Germany’s plans for world domination in 2014“
„The Eternal Nazi. War guilt 2014-2018“
“ How many more times? The sole responsibility of the Germans. 1914. 1939. 2014.“
„Crimes of the Bundeswehr in the Ukraine-Russia war from 2014 to 1018 „
„30 trillion dollars. The reparation treaty for Germany with term until 3014. Authorized by the Bilderberg conference.“
„Who is to blame? Germany!“

Caricature as of 2014.

Auslandseinsätze der Bundeswehr. Parteitag der Grünen 2001 in Rostock.

Die Delegierten des Grünen-Parteitags 2001 in Rostock betreten das Tagungszentrum mit Groll im Herzen und Transparenten in der Hand: „Soldaten sind Mörder“, „Joschka, du Kriegsverbrecher!“ (Josef Martin „Joschka“ Fischer, seinerzeit als Grünen-Mitglied Bundesaußenminister), „We shall overcome“, „Frieden schaffen ohne Waffen“. Einen Parteitag später hat sich ihre grundsätzliche Ausrichtung geändert, (militäroliv-)grün sind sie aber immer noch. Gleichschritt und Gesang im Zeichen des Machterhalts in der Berliner rot-grünen Koalition unter Kanzler Gerhard Schröder: „Die Fahne flattert uns voran …“. (Karikatur von 2001).

Bundeswehr missions abroad. The German Green Party congress in 2001 in Rostock. Delegates at the Green party conference in 2001 in Rostock are entering the conference center with rancor in the heart and banners in their hands: „soldiers are murderers“, „We shall overcome“, „Peace without Weapons“ „Joschka, you war criminal!“ (Josef Martin „Joschka“ Fischer, then as a green-party-member German foreign minister.) The duration of one party congress later their orientation has changed basically, though one has kept (military olive-) green colour. Lockstep and singing under the banner of maintaining power in the Berlin SPD-Green coalition under chancellor Gerhard Schröder: „The flag flutters us forward …“. (Caricature from 2001).

Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan sterben.

Neben einem Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege, auf dem von ehrendem Gedenken geschrieben ist, stellt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen kleinen Stein auf. Diesen hat sie mit „ISAF. Okay – also danke, ne!“ beschriftet. Frau Merkel erklärt einem fragend blickenden Jungen: „Da geht es um Kriegsgefallene. Das hier ist für – ähm – humanitär Verunfallte!“  Jahrelang hat die Bundesregierung mit „humanitär“-Komposita herumgeeiert, anstatt die Vorgänge in Afghanistan als das zu bezeichnen, was sie sind: Krieg. Krieg auf Befehl der Kolonialmacht USA unter Verweis auf ein verlogenes Terror-Narrativ zu den Ereignissen des 11.09.2001. Deutschland hat zu folgen. Karikatur vom Mai 2007.

Bundeswehr soldiers who die in Afghanistan. Next to a memorial with a commmemoration inscription dedicated to those killed in action in the world wars,  German Chancellor Angela Merkel places  a small stone. On it she has written „ISAF. Okay – thank you, then!“.  Mrs Merkel explains to a quizzical-looking boy: „This is  about soldiers missing in action.  That is for – uh – victims of humanitarian aid.“ For years the federal government sat on the fence using words composed with „humanitarian“  instead of naming the operations in Afghanistan concretely and correctly: War. War on the orders of the colonial power USA, with reference to a dishonest narrative on 9-11. Germany has to follow. Caricature as of May of 2007.