Kategorie: CDU

CDU-Landesparteitag 2001. Karrieresprungbrett.

Der Landesvorsitzende der CDU in Schleswig-Holstein, Johann Wadephul, vor dem Landesparteitag in Weißenhäuser Strand, 2001. Das Sprungbrettkonzept sieht vor, zunächst den Fraktionsvorsitz zu erreichen und später die Spitzenkandidatur im Jahre 2005.

2002, also ein Jahr später, verlor Wadephul nach zwei Jahren Amtszeit den Landesvorsitz, wurde aber 2005 CDU-Fraktionsvorsitzender im Kieler Landtag (bis 2009). Die Landes-Spitzenkandidatur erreichte er im Jahre 2005 nicht (die erhielt sein Parteifreund Peter Harry Carstensen, der im selben Jahr zum Ministerpräsdenten gewählt wurde), wurde aber im selben Jahr CDU-Bundestagsabgeordneter.

Karikatur von 2001.
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Hier errichtet die Stadt Bad Oldesloe einen Sparhaushalt.

Ausführende Baufirmen sind die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien. Wie in einer parlamentarischen Demokratie nicht anders zu erwarten ist, haben diese Parteien sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Ausgabenpositionen im Haushalt wegkönnen und welche bleiben müssen. Die Baustelle bleibt daher absehbarerweise viele Jahre aufgerissen, ohne daß es mit der Sparhaushaltserrichtung vorwärts gehen wird. Kinder zahlen für ihre Eltern. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schaufeln sie noch heute. Karikatur von 2015.

Wadephul und Stich.

Im Sommer 2001 muß sich Johann Wadephul, seit 2000 Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein, verschiedener Angriffe des CDU-Landesparteikollegen Max Stich erwehren. Wadephul bleibt CDU-Landesvorsitzender bis zum Jahr 2002. „Halte ganz still, Johann – dann sticht sie nicht …“ Karikatur von 2001.

SPD, CDU und Grüne: gemeinsamer Kandidat. Karo Dame.

Die Fraktionsvorsitzenden in der Flensburger Ratsversammlung von CDU und Grünen, Frank Markus Döring und Ellen Kittel-Wegener, präsentieren gemeinsam mit der SPD die Idee einer gemeinsamen Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2016: Simone Lange, SPD. Dem Vernehmen nach sollen dadurch die Erfolgsaussichten für die gemeinsame Absicht der genannten Fraktionen gesteigert werden, den gegenwärtigen Amtsinhaber abzulösen. (2015.)

Kiel: Verringerung der Sitzanzahl im Landtag.

Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen und FDP im Kieler Landtag, Karl-Martin Hentschel (Mitte) und Wolfgang Kubicki, beim Fahneneid auf die Landtagsverkleinerung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Kayenburg bekommt im letzten Moment noch Abstimmungsbedarf, wie man an seinen sausenden Frackschößen sehen kann. Karikatur von 2002.

Sparkonzept. Straßenszene. Simonis.

Kieler Straßenszene: Ministerpräsidentin Heide Simonis, SPD,  fährt ihr Baby, das Sparkonzept für Schleswig-Holstein, im Kinderwagen aus. Das Kleine fragt: „Wer sind die Männer da, Mama?“ und deutet auf Wolfgang Kubicki, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kieler Landtag (rechts), sowie auf Ottfried Hennig, CDU-Fraktionschef dortselbst. Simonis antwortet mürrisch: „Die, die nicht deine Väter werden wollten!“ (Karikatur von 1997).

Wahlkampfnomaden. Landtagswahl.

Februar 2005. Es ist Landtagswahlkampf in Schleswig-Holstein. Die Prominenz der Bundesparteien fliegt ein, sondert vor Publikum ihre Textbausteine ab und verschwindet wieder zum nächsten Termin. Dort suggerieren sie den Zuhörern erneut, daß sie letztere ganz individuell anreden würden – so sie denn rechtzeitig von ihren Büchsenspannern zugeraunt bekommen, wie denn das Städtchen heißt, auf dessen Marktplatz sie gerade ihre ach so unumstößlichen Wahrheiten verbreiten. Im Bild sehen wir folgende Personen Wahlkampf aus der Dose betreiben: Jürgen Trittin, Bündnis 90/ Die Grünen, zu jener Zeit Bundesumweltminister im Kabinett Schröder. Franz Müntefering, zu jener Zeit Bundesvorsitzender der SPD und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Und Angela Merkel, zu jener Zeit Bundesvorsitzende der CDU, die neun Monate später Bundeskanzlerin werden sollte. (Karikatur von 2005.)