Kategorie: Drogen

Ekelbilder zur Rauchervergrämung. EUdSSR zündet die nächste Stufe.

Gast und Ober heben hilflos die Hände. Vergeblich versuchen sie die weibliche Begleitung des Gastes, die nur mühsam das Erbrechen unterdrücken kann, zum Bleiben zu überreden. „Aber Schatz — du wußtest doch, daß die EU allen Restaurants die Ausstellung solcher Bilder vorschreibt …“

Karikatur aus dem Jahre 2009.

Obscene pictures intended to prevent smokers from smoking. EUSSR ignites the next level.
Guest and waiter lifting their hands helplessly. In vain they try to persuade the female companion of the guest to stay. She can only with difficulty suppress the sickness. „But darling – you did know that the EU prescribes all restaurants exhibiting such images, didn’t you …“
On pictures: Smoking leads to lung cancer. Smoking = danger of cancer.

Caricature as of 2009.

Radsport. Doping. Reglement 2020.

Zieleinlauf bei der Tour de France. Die bis zum Bersten aufgepumpten und aufgezogenen Einheitsathleten werden von einem unscheinbaren Sportler abgehängt und meckern ärgerlich: „Der hat bestimmt regelwidrig das Doping verweigert!“ (Karikatur von 1998).

Cycling. Doping. Regulations 2020. Finish at the Tour de France. The inflated and wound up athletes annoyedly comment on an unimpressive athlete who leaves them in the dust: „He surely and irregularly denied doping!“ (Cartoon from 1998).

Hanfanbau im Klostergarten.

Eine ungefähr als Nonne erkennbare Person begrüßt die Beamten eines Polizei-Razziakommandos: „Willkommen in der Abgeschiedenheit unseres Ordensgärtleins für hanfbasierte klösterliche Textilproduktion, die Herren! Ist etwas nicht in Ordnung?“ (2015)

Cannabis cultivation in the monastery garden.  A person, about identifiable as a nun, greets the officials of a police raid command: „Welcome to the seclusion of our little monastic garden for hemp-based monastic textile production, Messrs. Is something wrong?“ (2015)

Fußballbegegnung: Besser verkokst als verkorkst.

Die Funktionäre des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder und Franz Beckenbauer stehen mit einer Zeitung am Spielfeldrand. Die Schlagzeile lautet: „Hartwig: Kokain-Konsum in Bundesliga verbreitet.“ Mayer-Vorfelder sinniert: „Das Schlimmste, was uns passieren könnte, wären Entzugserscheinungen während des Spiels!“ So werden denn die Spielfeldmarkierungen in diesem Moment mit Kokainpulver aufgetragen. (Karikatur von 2000).

Football match: Better sniffsnowed than botched. The officials of the German Football Association (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder and Franz Beckenbauer are with a newspaper on the sidelines. The headline reads: „Hartwig: cocaine consumption common in Bundesliga.“ Mayer-Vorfelder muses: „The worst thing that could happen to us would be withdrawal symptoms during the game!“ So the pitch markings at this moment are applied with cocaine powder. (Caricatures from 2000).

Entwicklungsstadien der linken Spießerseele.

Mit 20 am Restauranttisch. Neben sich auf dem Tisch einen Jutebeutel mit „Make Love not War“-Aufdruck. Man trägt bunte Politik-Bekenntnisabzeichen auf dem Ringelpulli, Haar und Bart progressiv lang, trinkt Dosenbier und raucht eine Marihuana-Tüte. Auf der Straße skandiert man „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh“ und polemisiert gegen die Kriegstreiberei der USA in Vietnam und sonstwo. Aggressive Reaktion auf den Kellner, der auf ein Rauchverbot aufmerksam macht: „Nieder mit der bevormundenden Bourgeoisie! Es lebe die internationale Tabak-Solidarität! Gebt den Hanfanbau frei!“

Mit 50 am Restauranttisch. Man ist Mitglied des Europäischen Parlaments, hat es nach jahrelanger Protesthaltung gegen die Obrigkeit dann doch vorgezogen, in den satt und sicher finanzierten Staatsdienst zu wechseln. Dieser Schritt wurde durch viele Kumpels aus der Protestzeit begünstigt, die ihrerseits bereits auf einflußreichen Posten des öffentlichen Dienstes sitzen und seilschaftsmäßig behilflich sein konnten. Neben sich auf dem Tisch ein Aktenkoffer mit Nato-Stern und dem Motto „Make War for Love“. Im Fernsehen polemisiert man gegen kleinliche Zurückhaltung der deutschen Politik bei US-Militäraktionen, die ganz bestimmt nur der Sicherung der westlichen Werte dienten. Man ist seit mehreren Jahren Mitglied des Vereins „Atlantik-Brücke“. Man ist im Begriff, an die Spitze einer US-Lobbyorganisation berufen zu werden, etwa des Aspen-Instituts oder des German Marshall Fund of the United States oder der Deutschen Atlantischen Gesellschaft oder irgendeines von den vielen US-Councils on Germany. Auf dem Tisch ferner der Autoschlüssel des ebenso fetten wie CO2-privilegierten Dienstwagens. Man trägt Sakko mit Krawatte, das schütter gewordene Haar kurz, dazu ein Ulbricht-Bärtchen, trinkt den guten italienischen Rotwein und erregt sich über Raucher am Nebentisch, ein Rauchverbots-Schildchen emporhaltend: „Nieder mit der gesundheits-unsolidarischen Suchtbefriedigung! Hoch die Tabaksteuer! Sperrt die Raucher aus oder ein!“ (2012).

Stages of development of the left middle-class-person’s soul. Aged 20 at the restaurant table. On the table at his side a jute bag with „Make Love not War“ print. He is wearing colorful policy commitment badges on the striped jumper, progressively long hair and beard, is drinking cans of beer and is smoking a joint. On the street he is used to chant „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh“ and to polemise against warmongering of the US in Vietnam and elsewhere. Aggressive response to the waiter, who draws attention to a smoking ban: „Down with the patronizing bourgeoisie. Long live the international tobacco-solidarity. Give the cultivation of hemp free!“

Aged 50 at the restaurant table. He is a member of European Parliament, has it then but preferred, after years of protest against the authorities, to enter the civil service with good, guaranteed income. This step has been favored by many pals from the protest time sitting on their part already on influential posts of public service, who could be helpful to him, adhering to rope team’s spirit. At his side on the table a briefcase with NATO-star and the slogan „Make War for Love“. On television he is polemising against petty reluctance of German politics when it comes to taking part in the US military actions that he declares definitely necessary for defending western values. Since several years he has been a member of the club „Atlantikbrücke/ Atlantic Bridge“. He is about to be appointed member of the board of a US lobbying organization, such as the Aspen Institute or the German Marshall Fund of the United States or the German Atlantic Society or any of many US Councils on Germany. On the table also the key of his truck-sized as well as CO2-privileged staff car.  He is wearing jacket and tie, the thinning hair short, a chin-beard, is drinking the good Italian red wine and is excited about smoking at the next table, holding up a ban-on-smoking-tag: „Down with the lack of health-solidarity concerning drug habits! High tobacco taxes! Lock out of the smokers or lock them up!“ (2012).

Artikel 8 des BRD-Grundgesetzes und seine willkürliche Aushebelung.

Artikel 8

(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.
  
Aus: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949 (Bundesgesetzblatt. I, S. 1), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11.07.2012 (Bundesgesetzblatt I, S. 1478) mit Wirkung vom 17.07.2012. Dieses Grundgesetz wurde seit 1949 schon über fünfzig Mal geändert. Im Grunde ist es längst ein Auftürmgesetz, denn auf dem Grund wurde inzwischen soviel herumgebaut, daß man ihn schon nicht mehr erkennen kann.

Wenn die entscheidenden Zirkel der politischen Macht die Wahrnehmung des in Artikel 8 verankerten Grundrechts nicht wollen, steht ihnen de facto ein mannigfaltiges Instrumentarium zur Verfügung, dieses Grundrecht willkürlich zu untergraben. Wie überhaupt jedes Grundrecht des Grundgesetzes mit etlichen Schlupflöchern formuliert ist, die seine Beschneidung erlauben, wovon im BRD-Staat bekanntlich reichlich Gebrauch gemacht wird. Im Falle des Artikels 8 muß man hierzu seitens der interessierten Kreise nur die Instrumente der Beschränkung nach Absatz (2) plausibel in Gang setzen. Etwa, indem junge, prügelfreudige Leute engagiert und herbeitransportiert werden, die, angetan mit Trillerpfeifen, dunklen Kapuzenpullovern und schwarzen Sonnenbrillen, Gebrüll, Stein-, Batterie- und Flaschenwürfen sowie körperlichen Übergriffen unter Einsatz von Fäusten, Tritten oder Speicheldrüsen die Durchführung der angemeldeten Demonstration so lange unmöglich machen, bis die Polizeiführung entscheidet, daß wegen der allgemeinen Gewaltlage die weitere Durchführung verboten werden muß. „Gegendemonstration“ nennt sich im verlotterten Sprachgebrauch der BRD-Gegenwart, was in Wahrheit Demonstrations-Sabotage ist. Womöglich steuerfinanziert, etwa aus den Haushaltsmitteln des „Kampfes gegen Rechts“.

Aber es geht auch anders. Zum Beispiel so:

Im Bild oben sehen wir scheinbare Teilnehmer an einer Demonstration, die nach Wunsch gewisser Politikkreise massiv im Ruf beschädigt werden soll, warum auch immer. Sie sind getarnte Mitarbeiter eines deutschen Geheimdienstes, des tiefen Staates, in dem Recht und Gesetz nichts gelten müssen, wo Gesetzesübertretungen ohne Folgen bleiben können, wenn eine mächtige, unsichtbare Hand von oben schirmend über die Täter gehalten wird. Kein Verfahren dann, und keine Anklage. Die Verfassungsschutz-Mitarbeiter „Moosröschen“, „Backhuhn“, „Deo“, „Trixi“ und „Blubber“ gebärden sich in der gezeigten Situation als Nazi-Randalierer, die während der zu diskreditierenden Demonstration einen Polizeibus umgeworfen haben. Pressefotografen sind zur Stelle, und das Bild wird dem Fernsehpublikum in den Abendnachrichten serviert – mit dem auf Empörung gerichteten Appell, daß der Sache dieser Demonstration doch wohl künftig jedes Recht abgesprochen gehöre, sich öffentlich zu artikulieren. Es ist in diesem Zusammenhang dann denkprogrammierend von „rechter Dumpfbackengewalt“ die Rede.

Interessanterweise war ein Begriff wie „linke Dumpfbackengewalt“ in großen deutschen Meinungsverbreitungsorganen etwa nach einem linksextremen „Myfest“ oder linksextremen „Chaostagen“ oder einem linksextremen „Reclaim the streets“ bisher nicht zu lesen oder zu hören. Vielmehr lautet der Duktus der Berichterstattung in diesen Fällen, in denen Polizeifahrzeuge häufig nicht nur umgekippt, sondern regelrecht zerstört werden, „unzufriedene, wütende junge Leute“. Aber nur dann.

Umwerfen eines Polizeibusses durch Demonstranten also, deren äußeres Erscheinungsbild dem arglosen Zuschauer die Zugehörigkeit zu einer Gruppe signalisiert, die insgesamt unter den Verdacht gestellt werden soll, daß alle aus deren Reihen so handeln würden wie die im Bild gezeigten Busumkipper. Wie zu hören ist, haben schon gewisse Fernsehanstalten, die eine Demonstration kaputtberichten wollten, sich selbst kostümierte, gemietete Schauspieler-Nazis zur Veranstaltung mitgebracht, die sie neben dem Demonstrationszug gröhlend und mit spezifischer Ausdrucksweise vor die Kamera torkeln ließen.

Es ist wieder und wieder dasselbe. Es ist Theater. Es ist Inszenierung. Es ist Lüge. Es ist Betrug. Betrug durch den Staat, die Politik, begangen am Leser, am Bürger, am Wähler, am Steuerzahler und ganz gewiß auch am Zwangsbeitragszahler. Es ist das Legen einer falschen Fährte, wie man es bei der staatlichen Aufarbeitung der vermutlich staatlich inszenierten NSU-Farce oder dem vermutlich staatlich inszenierten Abschuß des Fluges MH-17 durch das Nazi-Putschistenregime in Kiew oder dem vermutlich staatlich inszenierten Niederlegen der World Trade Center-Gebäude Nummern 1, 2 und 7 in New York 2001 inzwischen bis zur Übelkeit erlebt hat.

Überhaupt: Wenn die Missetaten Einzelner tatsächlich dringend jener gesamten Gruppe zugerechnet werden müssen, zu der diese Einzelnen gehören oder zu gehören scheinen, stellt sich zwingend die folgende Frage: Wann endlich wird nach gleicher Logik

den Bundestag oder die Bundesregierung oder die Partei, die Sie beim letzten Mal gewählt haben oder das nächste Finanzamt

wegen

Besitzes von Kinderpornographie oder wegen Sex mit Minderjährigen oder wegen Drogenbesitzes oder wegen Bestechlichkeit oder wegen betrügerischen Führens akademischer Titel oder wegen Veruntreuung oder wegen Hehlerei

verboten?

Wann? Natürlich nie. Der Staat ist nicht Staat, damit er die Staatsmacht, also sich selbst in Frage stellt. Demokratische Wahlen könnten vielleicht etwas an den hier beklagten Zuständen ändern. Aber bis zu deren Einführung bleibt alles, wie es ist.

„Backhuhn“ telefoniert via Smartphone mit „Backblech“: „Demo erfolgreich beschädigt!“ „Backblech“ ist zufrieden: „Verstanden! Wenn das Demoverbot durchkommt, kriegen Sie Sonderurlaub!“ (2014).

Article 8 of the FRG Basic Law and its arbitrary cancelling.