Kategorie: Energie

Ökostilzchen strickt Ökostrom …

… mit Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland. Das liefert genug Profite, um einen goldenen Nasenring zu schmieden, mit dem man den treudoofen deutschen Michel durch die Manege der Energiewende zieht.

Karikatur aus dem Jahre 2011.

Ecostiltskin knits green electricity …

… with nuclear and coal power from abroad. That generates enough profits to forge a gold nose ring, with which one pulls the brainless and exploitable German citizen through the manege of the ecological energy transition.

Caricature as of 2011.

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Energie wertschätzen: Strom-Los-Tag im Kindergarten.

„Hier sagen sie, daß sie früher bei Stromausfällen im DUNKELN gesessen haben!“

„Echt?“

Karikatur aus dem Jahre 2017.

Appreciating energy: Day without electricity in kindergarten.

„Here they say that they used to sit in the DARK during blackouts!“

„For real?“

Caricature as of 2017.

Welcher von beiden Slogans ist wohl "sexistisch" …?

… und welcher von beiden Slogans wird wohl im September 2017 als Werbung auf einem Gelenkbus mit Hybridantrieb, eingesetzt im kommunalen Linienverkehr einer schleswig-holsteinischen Kreisstadt, tatsächlich gezeigt, ohne daß sich irgendwelche notorischen Gender-Sittenwächter*xx*inninnen über sogenannten „Sexismus“ oder sogenannte“sexistische K**kschei**e“ öffentlich alterieren? Einer von beiden Slogans ist vom Autor dieses Blogs zwecks Kontrastierung frei erfunden.

Raten Sie mal:

Im Feld der Sprechblase, die neben dem Bildnis der jungen Dame mit dem gereckten Daumen und dem offenen Mund zu sehen ist, steht im wirklichen Alltag:

Entweder

a.)
„Hier stimmen Rundungen und Spaltmaße … der sicherste Verkehr. Unser Hybridbus!“

oder

b.)
„Hier stimmen Länge und Technik … der sauberste Verkehr. Unser Hybridbus!“

Zeichnung aus dem Jahre 2017,

Husum: Windkraft zerzaust Windkraft-Messe.

„Husum Wind – The German Wind Trade Fair and Congress“ heißt die Messe (12. bis 15. September 2017), auf der die Profiteure des politisch-gesetzlich verordneten „Klimaschutz“-Tourettes die Euro- und Dollarzeichen in ihren Augen umhertragen. Diese Veranstaltung brachte der Kleinstadt und Kreisstadt Nordfrieslands, Schleswig-Holstein, in den vergangenen Jahren überregionale, ja internationale Aufmerksamkeit. Stadt von Welt! Dieser lukrative Zweck heiligt allhier allemal den Glauben an den CO2-Götzen. Was sonst? Was wäre Husum heute ohne den Windmühlenzirkus? Den Touristen wieder wie früher nur Krabbenbrötchen und Theodor Storm (sic!), den großen Sohn der Stadt, anbieten, dessen hiesige Erlebnisse in allen Ecken der Stadt an zahlreichen Gedenktafeln nachzulesen sind? Wieder nur graue Stadt am Meer sein? Da sei das IPCC, der „Weltklimarat“, vor! Dieser macht’s mit seinen unbewiesenen und unbeweisbaren, dafür aber schwer ideologisierten Klimapanik-Dogmen möglich, daß Husums provinzielles Grau in mondänes Tiefblau getaucht wird, etwa mit einem Flaggenspalier entlang der Einfallstraße, der Bundesstraße B 200. Flatternde Tücher, die den teuren und unberechenbaren Flatterstrom der Windenergie kaum trefflicher repräsentieren könnten.

Aber in die vollen gehauen: Begleitend zur Messe gibt es ein „Windwanderer-Festival“ mit Live-Musik, Eintritt frei, „wetterunabhängig“ in verschiedenen Lokalitäten rund um den Hafen, gleich am Abend des Eröffnungstages. Möge die feierfreudige Jugend ohne Umschweife tänzelnd aufs Parkett des richtigen Klima-Fühlens und Wind-Handelns gebracht werden. Sei Windwanderer, junger Freund, der Weg des Windes wird dich reich machen. Wenn du selbst Windmühlenbesitzer oder Windhändler bist, natürlich. Anderenfalls wirst du einfach nur zu denen gehören, die gesetzlich erzwungen Windstrom kaufen und immer höhere Strompreise zahlen müssen. Und die subventionierenden Steuermittel gleich dazu.

Die Windbegeisterung ist freilich auch in der Nordseefischerstadt Husum nicht uneingeschränkt. Am zweiten Tag der Windmühlenmesse war es den Husumer Masters of Wind („Wir können Wind. Schon immer.“) dann doch ein wenig zu viel, denn Sturmtief „Sebastian“ schaute als ausgewiesener Fachmann neugierig vorbei, um sich die Storm-Gedenktafeln benebst der „windigen“ Geschäfte von wahnsinnig erfolgreichen Steuergeld- und Energieeinspeisungs-Nutznießern einmal aus der Nähe anzusehen – und zeigte ihnen mal so richtig, was eine Windharfe ist. Da pfiff es nicht nur in die Räder und Hallenzelte, sondern auch in die profitbeschwerte Büx: Man entschied, die Hallen erstmal zu räumen und später, bei günstigerem Wind, weiterzutraden. „Heute hat sich in Husum wieder gezeigt: Mit Wind in jeder Form können wir umgehen“, erklärt selbstbewußt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. Er fährt fort: „Sturmtief Sebastian hat gestern einiges durcheinander gewirbelt, dennoch lief die Räumung der Hallen geordnet ab. Dafür möchte ich mich herzlich bei den Besuchern sowie Ausstellern und nicht zu letztlich bei der Feuerwehr für Ihre Unterstützung bedanken – wenn es ernst wird, hält die Windbranche zusammen.“

Zuviel Wind und zuwenig Wind, das sind Luftbewegungen, die die Luftikusse des Windmühlengewerbes zur Pflege ihres Goldrausches routiniert ausblenden. Für sie gibt es nur den genau richtigen Wind, und das ist der, der die Segel ihres wirtschaftlichen Fortkommens bläht. Um die anderen vier Winde sollen sich die Zahlesel kümmern, die der Gesetzgeber zum Glück in großer Zahl bereitgestellt hat. Etwa die, welche die Negativstrompreise finanzieren, wenn überschüssiger Windstrom zur Entlastung der Netze ans Ausland verschenkt werden muß – gegen Zahlung barer Münze ans Ausland versteht sich, damit es das in deutscher Netz-Not dargebrachte Geschenk auch in seine Netze hereinnimmt.

Vernunft? Markt? Augenmaß? Realismus? Pustekuchen. Möge dieser jämmerliche gesellschaftliche Darmwind des klimatisch-eingebildeten Weltrettertums und seiner einhergehenden planwirtschaftlich kranken, verzerrenden Begleiterscheinungen recht bald abgehen!

„Husum Storm“ wäre doch auch ein schöner Name für eine Messe. Würde genausogut auf die blauen Flatterfahnen passen. An einer Lobby in Berlin für ein paar diesbezügliche Subventiönchen ließe sich ja basteln.

Karikatur aus dem Jahre 2017.

Ein Schornstein zeigt Runzeln.

Mauerwerk des Schornsteins am Hilfskraftwerk Nikolaiallee, Flensburg. Frost, Wind und Wetter haben für kariöse Stellen gesorgt, die im Abendlicht plastisch hervortreten. In den letzten Jahren wurden dieser und ein weiterer Schornstein (Hilfskraftwerk Lornsendamm, Flensburg) wegen solcher Schäden um etwa ein Drittel ihrer vormaligen Höhe abgetragen und verkürzt. Der Schornstein am Hilfskraftwerk Engelsby, Flensburg, wurde gleich ganz abgebrochen und durch eine moderne metallgefertigte Version ersetzt. Foto aus dem Jahre 2016.

A chimney shows wrinkles. Brickwork of the chimney at auxiliary power plant Nikolaiallee, Flensburg, northern Germany. Frost, wind and weather have caused carious defects that stand out plastically in the evening light. In recent years, this and another chimney (auxiliary power plant Lornsendamm, Flensburg) have been shortened by about a third of their former level because of such damages. The chimney at auxiliary power plant Engelsby, Flensburg, was even totally dismantled and replaced by a modern metal manufactured version. Photo as of 2016.