Kategorie: Energie

Ein Schornstein zeigt Runzeln.

Mauerwerk des Schornsteins am Hilfskraftwerk Nikolaiallee, Flensburg. Frost, Wind und Wetter haben für kariöse Stellen gesorgt, die im Abendlicht plastisch hervortreten. In den letzten Jahren wurden dieser und ein weiterer Schornstein (Hilfskraftwerk Lornsendamm, Flensburg) wegen solcher Schäden um etwa ein Drittel ihrer vormaligen Höhe abgetragen und verkürzt. Der Schornstein am Hilfskraftwerk Engelsby, Flensburg, wurde gleich ganz abgebrochen und durch eine moderne metallgefertigte Version ersetzt. Foto aus dem Jahre 2016.

A chimney shows wrinkles. Brickwork of the chimney at auxiliary power plant Nikolaiallee, Flensburg, northern Germany. Frost, wind and weather have caused carious defects that stand out plastically in the evening light. In recent years, this and another chimney (auxiliary power plant Lornsendamm, Flensburg) have been shortened by about a third of their former level because of such damages. The chimney at auxiliary power plant Engelsby, Flensburg, was even totally dismantled and replaced by a modern metal manufactured version. Photo as of 2016.

Algengrün und Schimmelschwarz sind die Farben des Ökosozialismus.

Sozialismus: Die Partei bestimmt, was gut und richtig ist. Sie hat immer recht. Und sie zwingt die Zwangsgenossen zu tun, was sie für richtig hält. Wer sich weigert, wird von der Staatsmacht bestraft. Hier die Öko-Variante des Sozialismus in der BRD: Der Aberglaube, wonach entweichende Heizwärme aus dem Wohnhaus das Weltklima erwärmt, ist vom Hausbesitzer zu übernehmen. Die Wärme muß mit viel Dämmstoff im Innern des Hauses eingesperrt werden, damit sie das Weltklima im Verlauf des nächsten halben Jahrhunderts nicht um weltweit durchschnittlich 2 Grad Celsius erwärmt. Leider zeigt die Dämmschicht außen am Haus eine unangenehm kalte Schulter: Sie ist teuer, durchflammgefährlich, verschlechtert das Raumklima innen erheblich, senkt die Heizkosten insgesamt eben doch nicht — und erwärmt sich nur sehr viel schlechter als das Mauerwerk, das sie nach außen abdeckt. Das bedeutet, daß sie als relativ kalte Fläche die Luftfeuchtigkeit der Umgebung anzieht wie ein Magnet. Es liegt fast immer ein Wasserfilm auf der Außenhaut der gedämmten Wand. Das finden Algen und Schimmelpilze ganz toll und versammeln sich da, wo die Feuchtgebiete am feuchtesten sind. Genau dort bilden sich dunkle Flecken auf den Wänden, in Algengrün oder Schimmelschwarz. Ein Anblick, der wiederum Ökosozialisten ganz doll feucht werden läßt vor Klassenkampferregung: Alle Häuser sind gleich, gleich eingepackt und gleichermaßen häßlich verfleckt. Niemandes Heim sticht mehr durch Schönheit hervor. Endlich. Herrlich.

Fotos von 2015 (mitte und unten) und 2016 (oben).

Algae green and mold black are the colors of eco-socialism.

Socialism: The party determines what is good and right. She is always right. And she forces to do the forced comrades what she thinks is right. Those who refuse will be punished by the authorities. Here the Eco version of socialism in Germany: Houseowners have to accept the superstition that escaping thermal heat from the house warms the global climate. The thermal heat must be locked in the interior of the house by applying a lot of insulation, so it does not heat the Earth’s climate over the next half century to the world average of 2 degrees Celsius. Unfortunately, the insulation outside the house shows an uncomfortably cold shoulder: It is expensive, easily inflammable, deteriorates indoor climate considerably, actually does not reduce the heating costs  — and heats up very much worse than the masonry, which it covers to the outside. This means that as a relatively cold surface it attracts the atmospheric moisture of the environment like a magnet. There is almost always a film of water on the outer skin of the insulated wall. Algae and mold really are stoked by this and congregate at the point where the wetlands are the wettest. It is there that dark spots form on the walls, in algae green or mold black. A look which in turn makes eco-socialists wet with class struggle excitement: All the houses are the same, packed the same and equally stained ugly. No one’s home stands more apparent by greater beauty. Finally. Splendidly.

Photos of 2015 (middle and bottom) and 2016 (above).

Kurioser Stromausfall in Flensburg.

Im August 2015 fliegt eine Möwe in eine Leitungs-Sammelleiste der Stadtwerke Flensburg, überbrückt mit ihren Flügeln zwei Strarkstromleitungen und verursacht auf diese Weise einen elektrischen Kurzschluß mit einem stadtweiten Stromausfall als Folge. Es braucht zwei Stunden, bis die Stadtwerke-Techniker diese kuriose Ursache gefunden haben. Vergleichbar seltsame Stromausfall-Gründe könnten wohl für noch längere Fehlersuchen sorgen. Zufällig gastiert im gleichen Monat ein Zirkus in der Stadt. Karikatur von 2015.

Windige Energiewende: Opa wird doch noch gebraucht.

Mit der politisch spendierten Steuerzuckerstange in der Hand betteln die Windräder, die ganz grün hinter den Flügeln sind, ihren böse vernachlässigten Altvorderen, das Kohlekraftwerk, an: „Bitte spring‘ nochmal für uns ein, Opa – wir sind so flautenschlapp im Moment …“ (Karikatur von 2015).

Windy Energy Transition: Grandpa still needed yet. With tax-candy cane received from government in their hand the wind turbines, which are very wet behind their wings, are begging their evil neglected ancestor, the coal power plant: „Please fill in for us once again, Grandpa – we feel so limp during slack at the moment  … „(Caricature of 2015).