Kategorie: Energie

Welcher von beiden Slogans ist wohl "sexistisch" …?

… und welcher von beiden Slogans wird wohl im September 2017 als Werbung auf einem Gelenkbus mit Hybridantrieb, eingesetzt im kommunalen Linienverkehr einer schleswig-holsteinischen Kreisstadt, tatsächlich gezeigt, ohne daß sich irgendwelche notorischen Gender-Sittenwächter*xx*inninnen über sogenannten „Sexismus“ oder sogenannte“sexistische K**kschei**e“ öffentlich alterieren? Einer von beiden Slogans ist vom Autor dieses Blogs zwecks Kontrastierung frei erfunden.

Raten Sie mal:

Im Feld der Sprechblase, die neben dem Bildnis der jungen Dame mit dem gereckten Daumen und dem offenen Mund zu sehen ist, steht im wirklichen Alltag:

Entweder

a.)
„Hier stimmen Rundungen und Spaltmaße … der sicherste Verkehr. Unser Hybridbus!“

oder

b.)
„Hier stimmen Länge und Technik … der sauberste Verkehr. Unser Hybridbus!“

Zeichnung aus dem Jahre 2017,

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Husum: Windkraft zerzaust Windkraft-Messe.

„Husum Wind – The German Wind Trade Fair and Congress“ heißt die Messe (12. bis 15. September 2017), auf der die Profiteure des politisch-gesetzlich verordneten „Klimaschutz“-Tourettes die Euro- und Dollarzeichen in ihren Augen umhertragen. Diese Veranstaltung brachte der Kleinstadt und Kreisstadt Nordfrieslands, Schleswig-Holstein, in den vergangenen Jahren überregionale, ja internationale Aufmerksamkeit. Stadt von Welt! Dieser lukrative Zweck heiligt allhier allemal den Glauben an den CO2-Götzen. Was sonst? Was wäre Husum heute ohne den Windmühlenzirkus? Den Touristen wieder wie früher nur Krabbenbrötchen und Theodor Storm (sic!), den großen Sohn der Stadt, anbieten, dessen hiesige Erlebnisse in allen Ecken der Stadt an zahlreichen Gedenktafeln nachzulesen sind? Wieder nur graue Stadt am Meer sein? Da sei das IPCC, der „Weltklimarat“, vor! Dieser macht’s mit seinen unbewiesenen und unbeweisbaren, dafür aber schwer ideologisierten Klimapanik-Dogmen möglich, daß Husums provinzielles Grau in mondänes Tiefblau getaucht wird, etwa mit einem Flaggenspalier entlang der Einfallstraße, der Bundesstraße B 200. Flatternde Tücher, die den teuren und unberechenbaren Flatterstrom der Windenergie kaum trefflicher repräsentieren könnten.

Aber in die vollen gehauen: Begleitend zur Messe gibt es ein „Windwanderer-Festival“ mit Live-Musik, Eintritt frei, „wetterunabhängig“ in verschiedenen Lokalitäten rund um den Hafen, gleich am Abend des Eröffnungstages. Möge die feierfreudige Jugend ohne Umschweife tänzelnd aufs Parkett des richtigen Klima-Fühlens und Wind-Handelns gebracht werden. Sei Windwanderer, junger Freund, der Weg des Windes wird dich reich machen. Wenn du selbst Windmühlenbesitzer oder Windhändler bist, natürlich. Anderenfalls wirst du einfach nur zu denen gehören, die gesetzlich erzwungen Windstrom kaufen und immer höhere Strompreise zahlen müssen. Und die subventionierenden Steuermittel gleich dazu.

Die Windbegeisterung ist freilich auch in der Nordseefischerstadt Husum nicht uneingeschränkt. Am zweiten Tag der Windmühlenmesse war es den Husumer Masters of Wind („Wir können Wind. Schon immer.“) dann doch ein wenig zu viel, denn Sturmtief „Sebastian“ schaute als ausgewiesener Fachmann neugierig vorbei, um sich die Storm-Gedenktafeln benebst der „windigen“ Geschäfte von wahnsinnig erfolgreichen Steuergeld- und Energieeinspeisungs-Nutznießern einmal aus der Nähe anzusehen – und zeigte ihnen mal so richtig, was eine Windharfe ist. Da pfiff es nicht nur in die Räder und Hallenzelte, sondern auch in die profitbeschwerte Büx: Man entschied, die Hallen erstmal zu räumen und später, bei günstigerem Wind, weiterzutraden. „Heute hat sich in Husum wieder gezeigt: Mit Wind in jeder Form können wir umgehen“, erklärt selbstbewußt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. Er fährt fort: „Sturmtief Sebastian hat gestern einiges durcheinander gewirbelt, dennoch lief die Räumung der Hallen geordnet ab. Dafür möchte ich mich herzlich bei den Besuchern sowie Ausstellern und nicht zu letztlich bei der Feuerwehr für Ihre Unterstützung bedanken – wenn es ernst wird, hält die Windbranche zusammen.“

Zuviel Wind und zuwenig Wind, das sind Luftbewegungen, die die Luftikusse des Windmühlengewerbes zur Pflege ihres Goldrausches routiniert ausblenden. Für sie gibt es nur den genau richtigen Wind, und das ist der, der die Segel ihres wirtschaftlichen Fortkommens bläht. Um die anderen vier Winde sollen sich die Zahlesel kümmern, die der Gesetzgeber zum Glück in großer Zahl bereitgestellt hat. Etwa die, welche die Negativstrompreise finanzieren, wenn überschüssiger Windstrom zur Entlastung der Netze ans Ausland verschenkt werden muß – gegen Zahlung barer Münze ans Ausland versteht sich, damit es das in deutscher Netz-Not dargebrachte Geschenk auch in seine Netze hereinnimmt.

Vernunft? Markt? Augenmaß? Realismus? Pustekuchen. Möge dieser jämmerliche gesellschaftliche Darmwind des klimatisch-eingebildeten Weltrettertums und seiner einhergehenden planwirtschaftlich kranken, verzerrenden Begleiterscheinungen recht bald abgehen!

„Husum Storm“ wäre doch auch ein schöner Name für eine Messe. Würde genausogut auf die blauen Flatterfahnen passen. An einer Lobby in Berlin für ein paar diesbezügliche Subventiönchen ließe sich ja basteln.

Karikatur aus dem Jahre 2017.

Ein Schornstein zeigt Runzeln.

Mauerwerk des Schornsteins am Hilfskraftwerk Nikolaiallee, Flensburg. Frost, Wind und Wetter haben für kariöse Stellen gesorgt, die im Abendlicht plastisch hervortreten. In den letzten Jahren wurden dieser und ein weiterer Schornstein (Hilfskraftwerk Lornsendamm, Flensburg) wegen solcher Schäden um etwa ein Drittel ihrer vormaligen Höhe abgetragen und verkürzt. Der Schornstein am Hilfskraftwerk Engelsby, Flensburg, wurde gleich ganz abgebrochen und durch eine moderne metallgefertigte Version ersetzt. Foto aus dem Jahre 2016.

A chimney shows wrinkles. Brickwork of the chimney at auxiliary power plant Nikolaiallee, Flensburg, northern Germany. Frost, wind and weather have caused carious defects that stand out plastically in the evening light. In recent years, this and another chimney (auxiliary power plant Lornsendamm, Flensburg) have been shortened by about a third of their former level because of such damages. The chimney at auxiliary power plant Engelsby, Flensburg, was even totally dismantled and replaced by a modern metal manufactured version. Photo as of 2016.

Algengrün und Schimmelschwarz sind die Farben des Ökosozialismus.

Sozialismus: Die Partei bestimmt, was gut und richtig ist. Sie hat immer recht. Und sie zwingt die Zwangsgenossen zu tun, was sie für richtig hält. Wer sich weigert, wird von der Staatsmacht bestraft. Hier die Öko-Variante des Sozialismus in der BRD: Der Aberglaube, wonach entweichende Heizwärme aus dem Wohnhaus das Weltklima erwärmt, ist vom Hausbesitzer zu übernehmen. Die Wärme muß mit viel Dämmstoff im Innern des Hauses eingesperrt werden, damit sie das Weltklima im Verlauf des nächsten halben Jahrhunderts nicht um weltweit durchschnittlich 2 Grad Celsius erwärmt. Leider zeigt die Dämmschicht außen am Haus eine unangenehm kalte Schulter: Sie ist teuer, durchflammgefährlich, verschlechtert das Raumklima innen erheblich, senkt die Heizkosten insgesamt eben doch nicht — und erwärmt sich nur sehr viel schlechter als das Mauerwerk, das sie nach außen abdeckt. Das bedeutet, daß sie als relativ kalte Fläche die Luftfeuchtigkeit der Umgebung anzieht wie ein Magnet. Es liegt fast immer ein Wasserfilm auf der Außenhaut der gedämmten Wand. Das finden Algen und Schimmelpilze ganz toll und versammeln sich da, wo die Feuchtgebiete am feuchtesten sind. Genau dort bilden sich dunkle Flecken auf den Wänden, in Algengrün oder Schimmelschwarz. Ein Anblick, der wiederum Ökosozialisten ganz doll feucht werden läßt vor Klassenkampferregung: Alle Häuser sind gleich, gleich eingepackt und gleichermaßen häßlich verfleckt. Niemandes Heim sticht mehr durch Schönheit hervor. Endlich. Herrlich.

Fotos von 2015 (mitte und unten) und 2016 (oben).

Algae green and mold black are the colors of eco-socialism.

Socialism: The party determines what is good and right. She is always right. And she forces to do the forced comrades what she thinks is right. Those who refuse will be punished by the authorities. Here the Eco version of socialism in Germany: Houseowners have to accept the superstition that escaping thermal heat from the house warms the global climate. The thermal heat must be locked in the interior of the house by applying a lot of insulation, so it does not heat the Earth’s climate over the next half century to the world average of 2 degrees Celsius. Unfortunately, the insulation outside the house shows an uncomfortably cold shoulder: It is expensive, easily inflammable, deteriorates indoor climate considerably, actually does not reduce the heating costs  — and heats up very much worse than the masonry, which it covers to the outside. This means that as a relatively cold surface it attracts the atmospheric moisture of the environment like a magnet. There is almost always a film of water on the outer skin of the insulated wall. Algae and mold really are stoked by this and congregate at the point where the wetlands are the wettest. It is there that dark spots form on the walls, in algae green or mold black. A look which in turn makes eco-socialists wet with class struggle excitement: All the houses are the same, packed the same and equally stained ugly. No one’s home stands more apparent by greater beauty. Finally. Splendidly.

Photos of 2015 (middle and bottom) and 2016 (above).