Kategorie: Erster Bürgermeister

See zu verkaufen: Scholz verhandelt in Schottland.

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist Eigentümer eines Sees im Landkreis Stormarn, Schleswig-Holstein. Sie braucht ihn nicht mehr und bietet dieses Gewässer, den Großensee, zum Verkauf an. Leider stößt sie damit im August 2014 auf allgemeines Desinteresse; keiner will kaufen. Unverdrossen reist der Erste Bürgermeister nach Schottland, um den dortigen Markt der Seenachfrage zu erkunden. Im unterseeischen Gespräch mit dem Ungeheuer von Loch Ness preist Olaf Scholz den Großensee, der viel, viel kleiner ist als Loch Ness, als mögliche Altersresidenz an: gemütliche 0,73 Quadratkilometer Oberfläche. Und einen Sichtschutzwall rund um den See mit 8 Meter Höhe würde er gratis dazugeben. „Greifen Sie zu – bevor’s ein anderer tut!!“ (2014).

Hamburg: Geschichte eines Triumvirats.

Gemeinsam für Hamburg. Nach den Bürgerschaftswahlen im September 2001 erreichen drei Koalitionäre die Regierungsübernahme: (von links nach rechts) Ronald Barnabas Schill, ehemals Richter, Partei Rechtsstaatlicher Offensive (PRO), wird Innensenator, Ole von Beust, Rechtsanwalt, CDU, wird Erster Bürgermeister, Rudolf Lange, Konteradmiral a.D. , FDP, wird Bildungs- und Sportsenator, später auch Chef der Kulturbehörde. Schill wurde im August 2003 aus dem Amt entlassen, Lange trat im November desselben Jahres zurück. Im Dezember 2003 löste von Beust die Regierungskoalition auf, da er nach Austritten von PRO-Abgeordneten die Mehrheit in der Bürgerschaft verloren hatte. 2004 fanden Neuwahlen statt, in denen die CDU die absolute Mehrheit errang. PRO und FDP verfehlten die 5%-Marke und zogen nicht wieder in die Bürgerschaft ein. (Karikatur aus November 2003).

Gönnerhaftes Lob.

Zwei Behausungen mit Blick aufs blaue Meer: Hamburgs Bürgermeister von Beust (CDU) blickt von der Balustrade seiner „Villa Wachstum“ auf die bescheidene schleswig-holsteinische Fischerhütte „Villa Wahre treu was schwer errungen“ der Ministerpräsidentin Simonis (SPD): „Schönes Schild haben Sie da, Frau Nachbarin!“ (2002).