Kategorie: Flensburg Fjord

Stadt im Spiegel.

Ein Verkehrsspiegel auf dem Hafendamm bietet Rücksicht auf die Häuser des Stadtteils St. Jürgen in Flensburg. Voraus die rote Hütte des Fischereivereins am Hafen. (2015).

City in mirror finish. A traffic mirror on Hafendamm street provides a backview of the houses of  St. Jürgen quarter in Flensburg, northern Germany. Ahead we see the red lodge of the fishing club at the harbor. (2015).

Unter Vögeln.

Momentaufnahme an der Kaikante des Flensburger Hafens im September 2014. Möwen beschäftigen sich auf die eine oder andere Weise während des Sonnenuntergangs.

Among birds. Snapshot at the quay, port of Flensburg, northern Germany, in September 2014. Seagulls keep themselves busy in one way or another during sunset.

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald …

… beim ersten Mal allerdings noch nicht, denn Hänsel hatte beim Gang in den Wald glänzende Kiesel hinter sich geworfen, die später im Mondschein wie Sterne schimmerten und so ihm und Gretel den Weg nach Hause wiesen. (Absperrsteine am Flensburger Industriehafen, Foto von 2014).

Hansel and Gretel, lost in the forest  … the first time not, however, because Hansel, while walking into the woods, had thrown behind him shiny pebbles, which later shone in the moonlight like stars and thus showed him and Gretel their way home.  (Barrier stones, industrial harbour, Flensburg, northern Germany, Photo of 2014).

Loch Seaforth/ Loch Siophort.

Der Schiffsneubau „Loch Seaforth“ für die schottische Reederei CaledonianMacBrayne liegt im frühen November 2014 an der Ausrüstungspier der Flensburger Werft. (2014).

The new ferry „Loch Seaforth“ to be delivered to Scottish shipping company CaledonianMacBrayne sits moored in early November 2014 at the outfitting pier of Flensburg shipyard, northern Germany. (2014).

Ein Maiabend 1989. Blick auf die Stadt Flensburg, Schleswig-Holstein, Deutschland.

Die Flensburger Innenstadt, gesehen von der Höhe des östlichen Fördehangs. Die untere Aufnahme, aus der das obere Foto ausschnittsweise entnommen ist, umfaßt einen Blickwinkel von annähernd 180 Grad. Sie besteht aus neun Einzelfotografien, die im Mai 1989 analog auf Kleinbildfilm aufgenommen wurden und deren Papierabzüge im November 2014 digitalisiert aneinandergereiht wurden.

Die auffälligste Änderung im Stadtbild ist zweifellos das Verschwinden der drei Treibstofftanks in der Mitte am unteren Bildrand des unteren Fotos. Hier stehen heute fünf mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser, die „Werftkontor“ genannt werden. Die beiden Kaispeicher im Anschnitt links daneben sind ebenfalls verschwunden. Der rechte von beiden ist abgebrannt und wurde durch einen Neubau, darin ein Fischrestaurant, ersetzt. Der linke von beiden wurde Jahre später abgerissen und durch einen architektonisch extravagant gestalteten Wohn- und Geschäftsbau mit der Bezeichnung „Klarschiff“ ersetzt. Im oberen Foto sieht man neben dem großen Kirchturm (St. Nikolai)  einen grauen Schuhkarton: das Rathaus. Es hat in den folgenden Jahren im Zusammenhang mit größeren Umbauten eine lachsfarbene Fassade erhalten und ein zu den Schmalseiten überkragendes Flachdach. Die Fassade rechts neben dem Rathaus mit der auffällig roten Beschriftung ist ein Warenhaus der Firma Hertie. Es ging nach einem Unternehmenszusammenschluß in den Besitz der Firma Karstadt über, die es bis heute unterhält. Die Fassade, an der die rote Leuchtreklame hängt, gehört zu einem Kunden-Parkhaus mit Auto-Aufzügen, das vor kurzem abgerissen wurde, um einem Parkhausneubau Platz zu machen. Dieser ist zur Zeit der Niederschrift dieser Zeilen im Entstehen. Etwas unterhalb des Kaufhauses sieht man einen Holzturm mit rotem Spitzdach. Hier ensteht im Moment der Aufnahme ein Restaurantgebäude an der Hafenspitze. Gegenwärtig verfällt es, da in ihm seit mehr als 12 Monaten kein Betrieb mehr stattfindet. In der rechten Bildhälfte des oberen Fotos ragt ein roter Baukran empor, inmitten einer Lücke der Häuserzeile an den Norderhofenden. Diese Lücke bestand seit Kriegsende und ist im Moment der Aufnahme im Begriff, baulich geschlossen zu werden. Dort steht heute ein Hotelbau. Die Silobauten, die im unteren Bild am rechten Ende zu sehen sind, stehen heute noch. Sie werden aber gewerblich nicht mehr genutzt, die technischen Anlagen stehen seit längerer Zeit still. Über einen möglichen Abriß dieser Silobauten und anschließende Neugestaltung dieses attraktiven Bereichs an der Hafenkante wird aktuell in diversen Stadtgremien geredet.

Der Rundumblick, wie er sich 1989 dem Fotografen bot, ist aktuell nicht mehr gegeben. Der Aussichtspunkt im Volkspark, von dem aus diese Aufnahmen gemacht wurden, ist zwar wie damals erreichbar, aber von dichtem Gebüsch, das aus dem Hangbereich über die Jahre immer höher gewachsen ist, umgeben. Daher ist heute an dieser Stelle der Blick auf die Stadt fast völlig versperrt.