Kategorie: Galaz

Tagebucheintragungen ab der Gefangennahme 1944. 31. Dezember 1944 bis 3. Januar 1945.

31. Dezember 1944. Mir ist etwas wohler. Ich hoffe, daß ich bald wieder normal bin. Es kommt jetzt nur erst darauf an, gesund zu bleiben. – Budapest ist gefallen, wenn es nur schnell zu Ende geht. – Wir haben keine Ansprache gehalten, haben uns hingelegt u. haben geschlafen. Vor einem Jahr sah es anders aus.

1. Januar 1945. Mir ist immer noch nicht besser. Das Essen schmeckt mir nicht u. schlapp u. müde bin ich. Michel liegt mit Lungenentzündung schwer darnieder. – Man muß schon alle Kräfte zusammennehmen, um hier durchzuhalten. – Es hat viel Schnee ge((…?)), durch unsere Decke tropft der Schnee, eine Sauerei! Heute habe ich neue Wäsche angezogen, eine Wohltat. – Vortrag Frank, Gletscherkunde.

2. Januar 1945. Die Nacht war nicht besonders gut, 4mal mußte ich raus. Meine Knie u. Schienbeine tun mir weh. – Sonst geht es mir besser, nur das Brot schmeckt mir nicht. Allg. Appetitlosigkeit. Heute morgen habe ich einige Freiübungen gemacht. – Der Obstlt. ((Oberstleutnant?, gw)) hat gestern mit ((…?)) Lagerkommandanten wegen bessere Verpflegung verhandelt. Es ist Prüfung der Dinge zugesichert. Vortrag Reuie, Rassenkunde. Es ist sehr kalt.

3. Januar 1945. In der Nacht legte sich der Wind, es wurde bedeutend wärmer im Raum. Es war aber auch kalt bei uns drin. Heute morgen sind unsere Namen angeschrieben ((?)), es soll nun doch weg gehen. Das Wetter ist schön milde heute. Mit Ritter mache ich immer einen Spaziergang. – Die Gespräche sind trostlos. Was soll nach dem Kriege werden. Daß der Krieg für uns verloren ist, ist uns klar. Alle Gerüchte, die auftauchen, Paris wieder genommen usw., sind Unsinn!
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Ende der Aufzeichnungen im Kalenderbüchlein 1944. Die chronologische Fortsetzung der Aufzeichnungen ist auf diesem Blog hier zu finden. Der Tagebuchverfasser hat im Anschluß Tagebuchbändchen für seine Aufzeichnungen benutzt, die er aus russischen Formularpapier selbst zurechtgeschnitten und mit einem groben Wollfaden zusammengebunden hat. Zwei dieser selbstgefertigten Tagebuchbändchen liegen dem Betreiber dieses Blogs vor, und er hat sie zuerst transkribiert. Daher der obige Rückverweis auf frühere Einträge.

Tagebucheintragungen ab der Gefangennahme 1944. 24. Dezember 1944 bis 30. Dezember 1944.

24. Dezember 1944. Heilig Abend! – Wir wollen nicht zu sehr an Hause denken. Wollen nicht einen salto mortale machen u. uns in eine wehmütige Stimmung hineinbringen. Aber überdenken wie ist es jetzt zu Hause, tut man es ja doch. – Wir haben bei uns eine schlichte Feier gemacht. Hptm. ((Hauptmann, gw)) Fuß ((?)) hat ein paar Worte gesprochen. Anschließend haben wir einige Weihnachtslieder gesungen.

25. Dezember 1944. Gestern abend war drüben auch noch eine ganz nette Feier. Wir ((…?)) eilige ((…?)). – Holzsägen mit einer sehr stumpfen Säge ist mein täglicher Sport – der jetzt leider auch fortfällt da das Holz alle ist. Wir brennen M((…?)). Mythologie zu Ende gelesen. – Ob wir nächstes Jahr Weihnachten wohl zu Hause sind?

26. Dezember 1944. Da ist der 2. Weihnachtstag auch hin! Es ist gut! An diesen Tagen gehen die Gedanken doch zu sehr nach Hause. Wenn der Krieg nur schnell zu Ende ginge. Daß wir ihn gewinnen, glaubt kein Mensch. Was ist da für ein Elend heraufbeschworen. Es ist prächtiges Winterwetter.

27. Dezember 1944. Wenn man einen Blick nach Hause tun könnte um zu sehen, wie es den Lieben geht! – Länger ((?)) draußen spazierengegangen, es ist notwendig, daß man mal an die Luft kommt. – Die 4 ung. Herren sind endgültig nach drüben herübergekommen. Es war mildes, kaltes, sonniges Winterwetter.

28. Dezember 1944. In der Nacht bekam ich einen Durchmarsch((?)). Gestern abend hatte ich schon Bauchschmerzen. Den ganzen Tag habe ich aber nicht wieder gem((…?)). – Verschiedene Kameraden haben geschwollene Füße u. Beine. Einseitige Ernährung hat der Arzt festgestellt. – Vortrag über Kläranlage. Mir ist auch nicht wohl, schlapp, sehr schlapp! Ob ich es so durchhalte? Die Gefahren

29. Dezember 1944. sind mancherlei. – Es schneit heute morgen, ist nicht sehr ((…?)).  Wir sind dankbar für jeden Tag, der keine Kälte bringt. Im Lager soll ein Fall von Fleckfieber vorgekommen sein. Das hätte uns noch gefehlt. – Ich mache jeden Tag 2 mal einen Spaziergang, den habe ich unbedingt nötig. Das Wetter ist weiter milde.

30. Dezember 1944. Einer der ung. Offz. ist heute morgen an Lungenentzündung gestorben. Jede Krankheit kann hier einem zum Verhängnis werden. – Mir ist immer noch sehr elend. – In der Nacht war ein furchtbarer Kohlenqualm in der Bude. Heute morgen haben wir den Ofen saubergemacht, jetzt qualmt er nicht mehr. Michel u. Kesselmann im Lazarett. Es gehen allerlei drauf eben. Ich bin gespannt, ob ich durchhalte? Meine Schienbeine schmerzen. – Das Jahr geht zu Ende, wie schön war es im letzten Jahr? – Was macht kleiner u. K((…?)). Es wird wieder vom Abtransport geredet.

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Tagebucheintragungen ab der Gefangennahme 1944. 17. Dezember 1944 bis 23. Dezember 1944.

17. Dezember 1944. Unser Ofen ist jetzt tadellos. Die Unterbringung hat sich auch gebessert. 3 von 18 sind jetzt zu 64 Herren hinübergekommen. Der Platz ist m2 weise ausgemessen. – 2 Zeitungen bekommen wir heute. – Das Wetter ist offen, aber ein feuchter Wind macht es kalt. – Wir denken viel an Hause eben! Wie mag es denen zu Mute sein. Sie wissen nichts über meinen Verbleib, haben keine Nachricht von mir. Gestern abend Vortrag: Psychologie. (Jentsch, Tpp((…?)))

18. Dezember 1944. Die Nächte sind jetzt durchaus erträglich. Meinen Mantel benutze ich als Unterlage. Wir heizen die Nacht durch. Der Russe tut was er kann, wenn es mal nicht klappt, so ist es kein böser Wille, sondern es treten eben Schwierigkeiten auf. Jedenfalls haben wir uns die russ. Gefangenschaft anders vorgestellt. – Oblt. Kokoska ist heute angeschossen aufgefunden, anschließend

19. Dezember 1944. im Lazarett gestorben. Er ist bei einem Fluchtversuch angeschossen. – Heute gab es weniger Brot (1/2) da ein Fehl ausgeglichen werden mußte. ((Hier ein Trennstrich, vermutlich Datumswechsel vom 18. auf den 19. Dezember 1944, gw.)) Die Nächte sind jetzt ganz annehmbar. Unser Zimmer ist warm u. wir haben eine Decke. Meinen Mantel benutze ich jetzt schon als Unterlage. Mit dem Ofen sind wir sehr zufrieden. Abends singen wir beim Schein des Feuers innige Lieder. Es ist ja in einigen Tagen Weihnachten.

20. Dezember 1944. Mit dem Essen können wir ganz zufrieden sein. Morgens 1 Dose Suppe, gegen 10.00 ein Stück Fleisch u. Brot – 5 Mann 1 Brot am Tage – Um 13.00 1 Dose Suppe, gegen 16.00 Fische u. Tee. Brot wird 2mal am Tage ausgegeben. Um 10.00 früh gibt es auch Tee. Au((…?)) gibt es auch mal Zwiebeln. Geröstetes Brot u. geröstete Zwiebeln sind ein Leckerbissen!  – Holz habe ich gekipt ((?)) u. gehackt, das tut dem Körper gut! – Wir (((…?)) abends beim Schein unseres Ofens.

21. Dezember 1944. Es ist Winter geworden. Schnee fällt in großen Mengen u. ein eisiger Wind weht. Richtiges Weihnachtswetter. ((Stenozeichen)) Weihnachten!! Vor einem Jahr rüstete ich in Landshut zur Heimfahrt. War das doch schön. Und dieses Jahr wissen die Lieben nicht wo ich st((…?)), die Abendstunden am offenen Ofenfeuer sind besinnlich traurig. Jeder hängt seinen Gedanken nach, alles ((…?)) ein Weihnachten zu Hause. Um 19.00 machen wir uns lang, um 7.00 früh stehen wir wieder auf. – Die Enge des Raumes bringt eine gewisse Gereiztheit bei allen.

22. Dezember 1944. Gestern war Stalins Geburtstag ((Stalin hatte tatsächlich am 18. Dezember und nicht, wie hier vom Tagebuchverfasser angenommen, am 21. Dezember Geburtstag, gw)). Der Mann kann auf sein Werk stolz sein. – Um 8.00 ging es schon zur Entlausung. Eine Wohltat ist das Baden. Meine Bisse vom Schiff her sind so einigermaßen verheilt. – Abgemagert bin kaum. – Wäsche habe ich noch nicht machen können. – Ich lese eine schöne griech. Mythologie, schreibe viel heraus. – Das Essen ist annehmbar in den letzten Tagen. – Auf Bekleidung warten wir noch.

23. Dezember 1944. Heute morgen sind wir eingekleidet! Eine anständige Feldbluse habe ich bekommen, eine Unterhose, tadellos, Kopfschützer, Handtuch. Die Hose u. das Hemd taugen nicht viel. Auch Fußlappen haben wir. Zu meinen Schuhen ((…?)) ich Strümpfe u. Fußlappen tragen, sie sind groß genug. – Es ist sehr kalt heute, unsere Bude ist klein, aber warm! – Morgen ist nun Heiligabend! Der schönste Tag im Jahr. Wir wollen nicht soviel daran denken. Wir werden schon damit fertig. Wie aber mögen sie es zu Hause tragen? Ob alle gesund sind? Ob es die Mutti nicht zuviel Nerven gekostet hat? Für uns ist es gar nicht so schlimm. Wir haben eine genaue feste Vorstellung, wie es in jedem Augenblick zu Hause wohl zugeht. Die zu Hause wissen aber nicht, wo wir uns befinden, ob wir überhaupt noch am Leben sind usw.

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Tagebucheintragungen ab der Gefangennahme 1944. 10. Dezember 1944 bis 16. Dezember 1944.

10. Dezember 1944. Die Nacht war nicht angenehm. Wir hatten 1 Toten, im Nachbarraum 2 Tote. Die Leute sterben an Durchfall u. Schwäche, es sind keine Medikamente da. – Eine gute Bohnensuppe gab es. – Viel nach Hause habe ich gedacht, nach M. u. Sch. ((Meinersen, dem Wohnort seiner Eltern, und Schönewörde, dem Wohnort seiner Familie, beide in Deutschland, heutiges Niedersachsen, gw)). – Die Abendstimmung über der Donau ist romantisch. – Es gab wieder Fisch. – Bald ist Weihnachten! Ich glaube, wir verbringen Weihnachten hier im Lager.

11. Dezember 1944. Eine tolle Nacht haben wir wieder hinter uns. Hoffentlich war es die letzte Nacht. Nein, es war nicht die letzte Nacht. Wir sind noch nicht ausgeladen. – Die Nächte waren ohne Läuse, eine Wohltat bei der Enge des Lagers, der Lagerstatt, kann man sich nicht einmal jucken. – Unsere Verpflegung ist gut. Wir bekommen immer ein Stück

12. Dezember 1944. Fleisch ((…?)). Eine tolle Nacht wieder. Einmal mußte ich raus, es war regelrechter Durchfall, ob es nun Durchfall wird als Dauererscheinung, davor hat jeder Angst. – Es gab gute Fleischportionen. Der Kamerad Lütge liegt sehr schlecht, ebenso Dr. Viem. – Ich habe viel nach Hause, Meinersen, gedacht. Wie mag es dort gehen.

13. Dezember 1944. Ganz plötzlich hieß es heute morgen fertig machen. Es ging tatsächlich an Land. Die Nacht war ganz ((…?))bar. – Kamerad Lütge ist in der Nacht gestorben. Er hat Frau u. 2 Kinder zu Hause, stammt aus Lage in Detmolt ((Stadt Lage, ca. 9 km nordwestlich von Detmold, gw)). – Gegen 9.00 waren wir im Erdbunker für einige Minuten, dann wurden die Offz. herausgerufen u. kamen zu 6 ((…?)) Offz. in einen anderen Raum, der geheizt war, ((…?)) heute nachmittag.

14. Dezember 1944. Über Nacht ist klirrender Frost ((…?)) tüchtigen Wind gekommen. Es war die schlechteste Nacht bisher. Einige Male bin ich aufgestanden u. habe mir die Füße  ((…?)) gerieben, sie blieben eiskalt. Wir ((…?)) noch, als die Nacht herum war u. ((…?)). Einen Ofen ((…?)) wir ((…?)) nichts ((…?)). – Der Gabler soll gestorben sein. – Die Verpflegung auf dem Kahn war besser.

15. Dezember 1944. Die Verpflegung auf dem Kahn war die beste die wir bisher hatten. Die Suppe heute morgen war sehr dünn. – Wir haben den ganzen Tag am Ofen gebastelt. Er geht noch nicht. Wir haben einen Lis((…?))ofen provisor. aufgestellt u. den Qualm in der Bude gelassen. Unsere Augen tränen blödsinnig, aber besser etwas Wärme mit Tränen als umgekehrt. – Wir, Richter u. ich, machen morgens u. abends einen ob((…?)) Spaziergang.

16. Dezember 1944. Die Nacht war nicht ganz so kalt. Wir haben uns eng aneinandergelegt u. mit den Mänteln zugedeckt. Ich habe gut geschlafen, mußte aber 3 mal raus. Den Ofen haben wir gerichtet u. an einen Kamin geschlossen, so daß etwas durchwärmt war. Den gemauert Ofen haben wir noch nicht zum Brennen gebracht. Er war fertig, aber qualmte wahnsinnig, da der Wind auf dem Rohr stand. Nach langem Hin und Her haben wir ihn fertig ((…?)). Jetzt brennt er prima! – H. Bolersky, Pfarrer ((?)) aus Kiel, war gestern abend vom anderen Offz. Raum, dort liegen 64 Offz, hier u. hat Advents- u. Weihnachtslieder mit uns gesungen. Es war sehr schön. Wie habe ich nach Hause gedacht!!!  Man könnte schon weinen, aber wir sind alt.

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Tagebucheintragungen ab der Gefangennahme 1944. 03. Dezember 1944 bis 09. Dezember 1944.

3. Dezember 1944. Eine furchtbare Nacht. Ich habe fast die ganze Nacht auf einer Kiste gesessen, da mein Eckplatz ((?)) von Kondenswasser ((?)) sofort naß war. Im anderen Laderaum hatten sie letzte Nacht einen Toten. – Seit 11.00 ((…?)) fahren wir wieder. – Nur kurze Zeit, es geht wenig vorwärts. – Bei einbrechender Dunkelheit an den Advent zu Hause gedacht. Wie mögen sie traurig sein.

4. Dezember 1944. Die Nacht war etwas besser. Aber es ist immer ein Geschimpfe, Gegurre u. Gebell vorhanden. Fast immer handelt es sich um Füße. Zum Austreten ist nicht rauszukommen. Bei anbrechender Dämmerung schon Anker gelichtet. – Ab heute gleiche Brotmenge wie Mannschaften. Jeden Tag ((…?)). 15-20 St. fange ich täglich. Ich bin schon ganz zerbissen.

5. Dezember 1944. Wir sind die Nacht durchgefahren, gut vorangekommen. Morgen sollen wir am Ziel sein. – Heute wieder volle Brotportion. Gestern u. heute warmer Sonnenschein, ein Geschenk Gottes für uns!  – Nochmal Brot ausgegeben! Tabak! – Jeden Abend denke ich eine Stunde. ((…?)) an die Lieben, male mir so manche schöne Stunde aus.

6. Dezember 1944. Gestern morgen hatten sie im anderen Laderaum wieder einen Toten. – Die Nacht nicht durchgeschlafen. Sehr ((…?)). 4 Mann 1 großes Brot ((…?)) – Uffz. 2 Mann nochmal 1/2 Brot, Mannschaften 5 Mann 1 Brot. – Gegen 12.00 in Braila. – In B. bleiben wir halten. Morgen sollen wir unser Ziel erreichen. Mit Ehringhaus Adresse ausgetauscht. – ((…?)) Maisstampf richtig satt geworden.

7. Dezember 1944. Früh von B. weg. Mais mit Rosinen gab es. Brot haben wir aber genug. – Im anderen Laderaum hatten sie wieder einen Toten den 4. auf der Fahrt. – Nachmittags 40 km abwärts Galaz halt. Es ist ein großes Lager((?)), wir werden aber noch nicht ausgeladen. Das Lager scheint voll zu sein. Gerüchte gehen natürlich um. Es stehen schon 2 Kähne mit Gefangenen hier. – Die Küche hat nicht gekocht. Wir hatten noch etwas Brot von gestern. Was mit uns wird wissen wir nicht. Im anderen Laderaum wieder einer gestorben. =5. – Landgerichtsdirektor Dr. Diem, Neffe des Obstlt. ((Oberstleutnant, gw)) Diem, Landshut, liegt mit Ruhr schwer darnieder. – Es gab Zucker u. ((…?)) ((…?))brot, sehr grob, schmeckt aber gut. Bohnensuppe mit viel Fleisch. Die Verpflegung ist gut.

9. Dezember 1944. Wir hocken noch im Lager 30((?)) km vom Meere entfernt. Ein warmer Wind kommt von dort her. Die Nacht war ganz erträglich. Ich hatte viel Zeit an Hause zu denken. – Ich k((…?)) jeden Tag 2mal, so an die 30 Läuse fange ich den Tag. Ich bin schon ganz zerbissen. – Neben uns liegt ein Kahn mit Gefangenen aus Rumänien, sie sind noch tadellos angezogen. Wann wird es von hier weitergehen? Wie mag es in der Welt aussehen? – Wir sind gut entlaust worden, in immer derselben Heißluft-Anlage, verbunden mit Baden. Es war ein Genuß. Es gibt nun hoffentlich mal eine Nacht ohne Läuse. 4 Kähne liegen nebeneinander mit Gefangenen hier am Lager. Alle Lager, auch die Stammlager, sollen überfüllt sein, es besteht noch keine Aussicht, daß wir ausgeladen werden. – Eine wunderbare Abendstimmung über der Donau. In der Ferne erheben sich Berge. Rechts haben wir die Dobrudscha, links Bessarabien.

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