Kategorie: Geld

Repräsentative Demokratie = eklatante Volksverarschung.

Bedenkenvortrag im Lobby-Atrium: Dem Mitglied des Deutschen Bundestages wird ein Geldsack angeboten. Der „Volksvertreter“ ziert sich ebenso kurz wie künstlich und wendet ein: „Aber das wäre ja …“. Seine Bedenken werden aber schnell zerstreut, sobald die Korrumpierer dem korrupten Korrumpierten die legale Absicht deklarieren: „Sie bekommen das Geld ja auch nicht für Ihr Abstimmungsverhalten, sondern für den Vortrag, den Sie uns vor einer Sekunde gehalten haben!“

Ein „Volksvertreter“ ist in Wahrheit fast immer ein Agent in eigener, ganz persönlicher Sache. Demokratie, besonders die repräsentative, ist nicht mehr als ein Schleier über den tatsächlich wirksamen Machtmechanismen.

Karikatur aus dem Jahre 2012.

 Representative democracy = blatant making a fool of the electorate.

Lecture of concerns at Lobby Atrium: The member of the German Bundestag is being offered a money bag. The „people’s representative“ acts coyly, shortly as well as artificially, and argues: „But that would be …“. His reservations are but quickly resolved once the corruptors corrupting the corrupt declare the legal intent: „You don’t get the money for your voting behavior, though, but for the lecture you held to us a second ago!“

A „people’s representative“ is in truth an agent in its own, very personal interests. Democracy, especially the representative type, is only a veil over the actual effective power mechanisms.

Caricature as of 2012.

Weltverbesserer fackeln Autos ab. Die Polizei schaut zu — und stellt dem Wrack danach einen Strafzettel aus, weil die Parkscheibe fehlt.

Geschrei diverser Autoanzünder: „Sozialismus! Klassenkampf“ und „Allah! Allah!“. Die Eigentümer der Autos kauern hinter einer Mauer und reden Polizisten an: „Tun Sie doch was! Die verbrennen unsere Autos!“ Antwort der Beamten: „Beamtengefährdung und Täterdiskriminierung! Dafür zahlen Sie ein Bußgeld!“ Die Geschädigten versuchen sich selbst zu helfen, mit einer Bürgerwehr. Aber auch das paßt den Gesetzeshütern nicht. „Was wollen Sie? Wir schützen unsere Autos, da Sie es nicht tun!“ „Unerlaubte Zusammenrottung! Dafür zahlen Sie ein Bußgeld!“ Ein zur allgemeinen Weltverbesserung angezündetes und ausgebranntes Autowrack ist aber nicht wertlos, nicht für den ewig geldgeiernden Staat und seine Geldeintreiber: „Ah! Keine Parkscheibe! Dafür zahlen Sie ein Bußgeld!“

Höchste politische Moral in degenerierten Staaten: Geld bei denen abholen, die noch welches haben!

Karikatur von 2013.

Shouting of arsonists setting fire to cars: „Socialism! Class struggle!“ and „Allah Allah!“. The owners of cars are cowering behind a wall and talking to German police: „Do something! They burn our cars!“ Answer from officers: „Endangerment of officials and discrimination of offenders! You’ll pay a fine for that!“ The injured try to help themselves by founding a vigilante group. But even that’s not ok for the law enforcement officers. „What do you want? We are protecting our cars because you don’t!“ „Unauthorized assembly! You’ll pay a fine for that!“ However, a car wreck, lighted and burnt out, ideologically seen by arsonists as a milestone for general improvement of the world, is not worthless, not for the State with its everlasting greed for money, and for its money collectors: „Ah! No parking disc! You’ll pay a fine for that!“

Caption: Highest political morality in degenerate states: collect money from those who still have!

Caricature as of 2013.
 

Linke und Rechte. Eine Kurzzusammenfassung.

„Linke“ sind die, welche die Welt nach ihren eigenen, realitätsfernen, gleichwohl mit religiöser Inbrunst verfochtenen Idealvorstellungen verbessern wollen.

Gerechtigkeit, Gleichheit, Klimaschutz, Solidarität und viele andere wohlklingende, aber hohle, weil unbestimmte Phrasen sind die Namen ihrer Abgötter. Um ihnen zu dienen, wollen Linke, wo immer sie die Möglichkeit dazu haben, ihre Ideologeme vermittels Gesetzgebung, Zwang, Kontrolle, Enteignung, Umverteilung und staatlicher Bevormundung durchsetzen. Obrigkeitliche Regulierung bis ins Kleinste und Privateste. (Privat ist der Begriff, den Linke von Herzen hassen.) Insoweit ist die linke Ideologie den umfangreichen politischen Komponenten des Islam nicht unähnlich. Hier erklärt sich die enge Verbandelung von linker und islamischer Sache in der europäischen Politik der Gegenwart. Ein wichtiges Instrument zur Erreichung linker Ziele ist die Vertauschung der Rollen von Opfer und Täter. Täter sind danach immer Opfer, Opfer sind immer Täter. Diese Vertauschung erlaubt es, die Anständigen und Fleißigen, also diejenigen, bei denen materiell etwas zu holen ist, zu schröpfen, wo immer es geht. Um Täter zu sein, also ein zu Maßregelnder, genügt es, Ablehnung gegen die Ideen der linken Weltverbesserung erkennen zu lassen.

Zur Brechung aller Widerstände wollen sie die Oppositionellen und Dissidenten, die sich ihnen, den Linken, entgegenstellen, mit Verleumdung, Verunglimpfung, Diffamierung und Stigmatisierung zu Aussätzigen machen oder zu Geisteskranken erklären (aktuell unterstellen sie bevorzugt Phobien aller Art), mit Terror und körperlichen Attacken auf die Person einschüchtern, durch planvolle Aushebelung von Grundrechten behindern (etwa Internetzensur oder blockierende Gegendemonstrationen) und schließlich mit eigens hierfür erdachten Strafgesetzen zum Schweigen bringen.

So wie die Hitlernazis es 12 Jahre lang getan haben, die eben deshalb Linke waren und sich selbst übrigens immer als solche verstanden und bezeichnet haben. Und auch sie standen dem Islam mit großer Sympathie gegenüber. Sie stellten im jugoslawischen Partisanenkrieg 1943 sogar eine islamische Waffen-SS-Division mit muslimischen Freiwilligen auf (genannt Handschar, das arabische Wort für Krummsäbel). Daß die Hitlernazis per Ideologie Ausländern in ihrer Eigenschaft als Ausländern gegenüber feindlich eingestellt gewesen seien (und heutige Immigrationsskeptiker als „Ausländerfeinde“ und damit folgerichtig als Nazis bezeichnet werden müssten), ist eine Erfindung der heutigen Linken. Hitler hat 1937 in einer Rede betont, er hoffe, daß viele Ausländer als Touristen nach Deutschland kommen.

Es gibt und gab und wird immer geben eine große Zahl von Zeitgenossen, denen es nützlich erscheint, sich bei der herrschenden Macht anzudienen, die Leitsätze dieser Macht weniger aus Überzeugung, mehr zur Erlangung von persönlichen Vorteilen eifrig lauthals nachzubeten und auf diese Weise das eigene Fortkommen im Leben zu begünstigen. Irgendwann formen aber die erlangten Vorteile auch die Überzeugungen. Menschlich, halt. Das gilt natürlich auch mit Blick auf die aktuell alles beherrschende Linke in Staat, Gesellschaft, Kirchen, Gewerkschaften, Medienhäusern und Bildungsanstalten. Es macht den Weg leicht, Linker zu sein. Man erfährt keine Widerstände, wird nicht gebrandmarkt, wird angelächelt auf den Fluren der politischen Entscheider, hat gute bis sehr gute Aussicht auf gutdotierte, steuerfinanzierte Pöstchen oder auf Aufträge aus der qua linker Ideologie prall gefüllten Umverteilungskasse. Diese Umstände sind geeignet, die Machtbasis der Linken auf lange Zeit zu sichern und auch solche Parteien auf links umzustricken, die sich in der Vergangenheit eher als nicht-links definiert haben. Daß Menschen, die ans süße Gift der Umverteilungsideologie gewöhnt wurden, davon freiwillig wieder Abstand nehmen, ist unwahrscheinlich. Daher ist zu befürchten, daß es für eine Beendigung linker, herunterwirtschaftender, ausplündernder Vorherrschaft immer eine katastrophische Wendung braucht, die alle Teile der Gesellschaft auf lange Zeit schlechter stellt.

„Rechte“ sind hingegen ganz einfach diejenigen, welche sich diese linke Weltverbesserung nicht gefallen lassen wollen und sich deshalb den linken Plänen gegenüber ablehnend äußern oder sich ihnen entgegenstellen.

Solche Rechte, die auf die offensichtlichen Mängel oder die Realitätsferne der linken Weltverbesserungskonzepte aufmerksam machen, werden von den Linken aktuell „Populisten“ oder „Rechtspopulisten“ geschimpft. Eine weitere der vielen linken Begriffsneuschöpfungen. Die Linken tun so, als ob die Probleme, die sie mit ihren experimentellen Gesellschaftsklempnereien angerichtet haben, irgendwie von selbst entstanden seien und daher alle, die mit dem Finger auf diese linkenverursachten Probleme deuten, nur auf unbillige Weise politische Sympathien bei der Masse einheimsen wollten. Fazit: Wer gegen die Linken und ihre Sache agitiert, handelt aus Sicht der Linken immer unbillig und unanständig, ganz gleich, wie er das unternimmt. Blanke Heuchelei übrigens: Als ob jeder „Wahlkampf demokratischer Parteien“ nicht ein Festival des Populismus, also der Wählertäuschung, der eklatanten Problemvereinfachung, der lügenhaften Sachdarstellungen, der falschen Versprechungen, des Wahlbetrugs und der Wahlfälschung genannt werden müßte.

Den Begriff der politischen Rechten mit der Ausländerfrage oder dem Begriff der Nation oder der Landesgrenzen oder der NSDAP zu begründen, ist eine von vielen diffamierenden Erfindungen der Linken. Rassismen, Nationalismen oder Chauvinismen oder Militarismen oder Sexismen, und wie die vielen anderen Kampfbegriffsfindungen aus der insoweit unerhört produktiven linken Giftküche noch alle lauten, gibt und gab es selbstverständlich auch in linken, sozialistischen Staatssystemen. Das hat mit „Rechts“ also gar nichts zu tun. Der Internationalismus des Sozialismus war denn auch nicht aus Gefühlen der Brüderlichkeit mit allen Menschen über alle Grenzen hinweg gespeist, sondern aus der Absicht, alle Menschen zwangsweise mit dem Sozialismus zu beglücken oder zur Solidarität mit ihm zu nötigen und zu diesem Zweck die Grenzen durch Eroberung oder durch Infiltration zu schleifen, bis der ganze Erdball dem Sozialismus oder Kommunismus oder der Nato oder der Neuen Weltordnung (New World Order) unterworfen ist. (Man vergleiche hierzu etwa das Emblem der unglücklicherweise noch existierenden UNO mit dem Staatswappen der glücklicherweise untergegangenen Sowjetunion. In beiden Fällen steht der Erdball als Raum des eigenen Geltungsanspruchs im Zentrum. Welch eine Anmaßung!)

Während also Linke für das große Ganze der Gesellschaft neue Regeln, neue Begriffe und vermeintliche Verbesserungen erfinden und ihren Mitmenschen aufzunötigen trachten, wollen Rechte einfach nur vom großen Ganzen in Ruhe gelassen werden und ihr Leben leben, ihr Eigentum erwirtschaften und pflegen sowie ihre persönliche Daseinsvorsorge betreiben, so gut sie können. Die Fähigkeit dazu sprechen Linke ihnen allerdings ab. Sie sagen, ein gutes Leben könne jeder Mensch nur leben, wenn „die Verhältnisse zum Tanzen gebracht werden“. Daß sie damit stets neue Verhältnisse errichten, die dann aber nicht mehr tanzen sollen und somit ein gutes Leben der Menschen verunmöglichen, verschlucken sie gedanklich.

Karikatur von 2008.

Weihnachten. Kommunalpolitikers Heiligabend.

„Oje – warum dreht Papa denn so durch?“

„Der Weihnachtsmann sagte zu ihm, er hätte ein tolles Geschenk für unseren Haushalt gehabt, aber es sei durch ein Loch im Sack verlorengegangen. Dann meinte er, ob Papa nicht ein Sicherungskonzept für ihn wüßte!“

Karikatur von 2011.

Christmas. Local politician’s Christmas Eve.

„Oh dear – why does Daddy go off the rails?“

„Santa told him he had had a great gift for our budget, but it had been lost through a gap in the bag. Then he meant if Papa didn’t know a hedging concept for him!“

Caricature as of 2011.

EuGH urteilt zu Ankauf von Staatspapieren durch Zentralbank: wie geschmiert!

Karikatur vom 8. Februar 2014. Am 7. Februar 2014 erkärte das Bundesverfassungsgericht (BVerfG), daß die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrem OMT-Programm (Outright Money Transactions) zum Ankauf von Staatspapieren ihre Kompetenzen überschritten habe. Damit gab es den Klägern recht. Allerdings hat das BVerfG keinerlei Maßnahmen ergriffen, die deutschen Instanzen die Umsetzung des OMT-Programms untersagt hätte, sondern dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Letztentscheidung überlassen. Es hat also nur eine Rechtseinschätzung geäußert, aber nichts verfügt. „Das können wir roten Richter nun nicht mehr entscheiden, wir übergeben den Fall daher dem blauen Rechtspreßwerk!“, so die Bildunterschrift. Die oben gezeigte Karikatur habe ich damals mit dem Titel 

„Bundesverfassungsgericht verweist OMT-Programm der EZB an Europäischen Gerichtshof: Dessen Urteil wird natürlich „outright“ überraschend sein!“

versehen.

Natürlich. 

Am 16.06.2015 wird das OMT-Programm vom EuGH höchstrichterlich genehmigt. Die Entscheidung des BVerfG vom Februar 2014 wird durch den EuGH stumpf verneint: Das OMT-Programm der EZB überschreite eben nicht die währungspolitischen Befugnisse. Was ist schon ein deutsches Verfassungsgericht, daß es sich dem EU-Zug zur Errichtung einer Willkürherrschaft entgegenstellen könnte? Es ist nicht der erste und sicher nicht der letzte Akt der Rechtswillkür, den wir auf dem Weg zur totalen Eurorettung, vulgo: EUdSSR-Diktatur, gesehen haben werden. Die Stabilitätskriterien von Maastricht, die No-bailout-Klausel, sie liegen bereits einige Kilometer zurück zermalmt auf den Schienen, beschienen von den notorisch bösartigen 12 gelben Pentagrammen auf blauem Grund.

ECJ judges to purchases of government securities by European Central Bank: like clockwork! Caricature of February 8, 2014. On February 7, 2014 the German Federal Constitutional Court (FCC) declared that the European Central Bank (ECB)  had exceeded its powers to purchase government bonds with its OMT program (Outright Money Transactions). Thus the claimants were right, then. However, the Constitutional Court has not taken any measures that would have prohibited the German authorities to implement the OMT program, instead left the final decision to the European Court of Justice (ECJ). It has thus expressed only a legal assessment, but enacted nothing. „We red judges can no longer decide, we pass the case, therefore, to the blue legal press plant„, as the caption reads.
The cartoon shown above I had entitled at that time with

 „Federal Constitutional Court refers OMT program by the ECB to the European Court of Justice: whose judgment will of course be an „outright“ surprise!“ 


Of course. 

On June 16th,2015, the OMT program finds approval in highest court, the ECJ. The decision of the German FCC as of February 2014, is bluntly denied by the ECJ: The ECB’s OMT program would just not overstep the monetary powers. What is just a German Constitutional Court that it could oppose the EU train on its way to the establishment of despotism? It is not the first and certainly not the last act of legal arbitrariness, which we will have seen on the rail track to total euro rescue, vulgo: EUSSR dictatorship. The stability criteria of Maastricht, the no-bailout clause, they are already crushed on the rails some kilometers back, illuminated by the notoriously vicious 12 yellow pentagrams on a blue background.

 

Klinik. Knappheit. Kostendämpfung.

Alltag im deutschen Gesundheitswesen. Der Krankenhausdirektor telefoniert mit einer politisch entscheidenden Person. Während in diesem Moment sein Schreibtisch für die OP-Beheizung zerlegt wird, die Gardinen seines Bürofensters für Verbandsmaterial herangezogen werden und die Rumflasche in seiner Schublade der allfälligen Bekämpfung von Krankenhauskeimen zugeführt wird (Desinfektion), erklärt er seinem Telefonpartner entgeistert: „Nach weiteren Einsparungsmöglichkeiten suchen?? Wiederholen Sie …“ (2004).

Clinic. Scarcity. Cost containment. Everyday life in the German health care system. The hospital director telephones with a political decision maker. While his desk is being decomposed for the OP-heating, the curtains of his office window are used for bandages and the rum bottle in his drawer is directed into combat against hospital pathogens (disinfection), he explains his phone partner aghastly: „Search for more saving potentials ?? Would you please repeat … „(2004).