Kategorie: Hentschel

Kiel: Verringerung der Sitzanzahl im Landtag.

Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen und FDP im Kieler Landtag, Karl-Martin Hentschel (Mitte) und Wolfgang Kubicki, beim Fahneneid auf die Landtagsverkleinerung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Kayenburg bekommt im letzten Moment noch Abstimmungsbedarf, wie man an seinen sausenden Frackschößen sehen kann. Karikatur von 2002.

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Landesregierung Kiel 1998: Rot-Grüner Koalitionszank.

Die Kieler Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) und ihr politischer Partner in der rot-grünen Koalition, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen Karl-Martin Hentschel, treffen sich am Koalitionsgetriebe, um sackweise Sand hineinzuschütten. Pourparler: „Na – kommen Sie auch jeden Tag hierher?“ Streitgegenständlich sind vorliegend die Lehrerstellen und das Thema Nadelstiche.(1998). Verkäufliches Papieroriginal. Preis auf Anfrage.

Bildungspolitik: Lehrer als Beamte oder als Angestellte?

Blitzsauberer Sparansatz, der auf dem Teppich bleibt: Grünen-Fraktionschef Karl-Martin Hentschel präsentiert seine haushaltsschonende Möblierung auf dem Landesetat-Teppich: den Beamten-Status-Stuhl für Lehrer. Allein, der Teppich liegt nicht flach, sondern türmt sich gebirgig. Blickdicht werden die Pensions-Folgekosten darunter abgeschirmt, die mit dem Beamtenstatus notwendig einhergehen. Freilich dauert es einige Zeit, bis die Beamten-Lehrer in den Altersruhestand wechseln und die Pensionsansprüche geltend machen, die ihnen nach dem Gesetz zustehen. Aber wenn es soweit ist, ist die Politikkarriere altersbedingt oder aus anderen Gründen sowieso längst zu Ende – um die dann richtig eintretende Geldknappheit möge sich eine andere Politikergeneration kümmern. Für den Moment aber gewinnt ein Politiker mit den Einsparungen, auf die im Bild stolz verwiesen wird, jenen Haushaltsspielraum, mit dem er Politik machen, das heißt: Stimmen kaufen kann. (2000).

Sparmaßnahmen im Kabinett Simonis.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kieler Landtag, Lothar Hay, hantieren mit sperrigen Sparmaßnahmen auf engem Haushaltsraum. Aus der Korrekturbewegung heraus trösten sie die SPD-geführten Kommunen des Landes, denen sie mit ihrem Werkstück vor wenigen Augenblicken eine dicke Beule verpaßt haben, auf einfühlsame Genossen-Art: „Also – keine schlechten Gefühle, ne?“ Die Dynamik ihrer Sparplankorrekturen knallt indessen längst gegen den Kopf eines anderen Interessenträgers: den des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kieler Landesparlament, Karl-Martin Hentschel. Man tummelt sich im Polit-Kindergarten Kiel, seither mit wechselnder Besetzung freilich, im Kern aber bleiben die Gezänkspiele immer dieselben.  Diese Karikatur erschien im Jahre 2000.

Arbeitssicherheit im Kieler Polit-Kindergarten.

Nachdem Heide Simonis (SPD-Ministerpräsidentin) und Lothar Hay (SPD-Fraktionsvorsitzender) mit dem geschulterten Sparmaßnahmen-Balken schrecklich an den Kopf der SPD-Kommunen im Land gekracht sind, wenden sie sich um, um den Geschädigten zu besänftigen: „Also – keine schlechten Gefühle, ne?“. Der Balken aber bewegt sich mit und erwischt jetzt die Grünen, die jetzt mit den gedrehten Sparmaßnahmen nicht zufrieden sind – hier in Gestalt des Fraktionsvorsitzenden Karl-Martin Hentschel. (2000).

Rot-Grünes Haushaltsduell.

Die Partner in der Kieler Regierungskoalition, SPD und Grüne, im Streit um den Haushaltsentwurf. SPD-Fraktionschef Lothar Hay und sein Amtskollege von den Grünen, Karl-Martin Hentschel, stehen Rücken an Rücken vor der Mikrofonbatterie. Gleich werden Duellschüsse fallen. Man verspricht: „Wir werden mit einer Stimme sprechen – noch 20 Sekunden bitte!“ (2000).