Kategorie: Ministerpräsident

25-Milliarden-Verlustbombe für den Steuerzahler. Staatliche Bankenaufsicht hielt still. Staat ist Mehrheitseigentümer. HSH Nordbank.

Zwei fachkundige Sozialdemokraten bändigen das Verlustmonster: Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig in der Steuerzahler-Blutbank. Die HSH Nordbank verlangt zum Überleben immer größere Mengen an zugesagten Steuermitteln. Scholz: „Worauf wartest du? Reiß ihm die Zufuhr ab!“ Albig: „Meinst du nicht, daß es dann erst recht böse wird?“ Im Hintergrund liegt treu und brav der Steuerdepp, der an die Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Sparsamkeit des Staatswesens glaubt, während ihm das Blut aus den Adern gezogen wird.

Karikatur aus dem Jahre 2017.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD): Dialog. Offenes Ohr.

 Die küstenkoalitionären Fraktionsvorsitzenden im Kieler Landtag Lars Harms (SSW), Ralf Stegner (SPD) und Eka van Kalben (Grüne) (von links nach rechts) rufen dem Ministerpräsidenten in sein petersiliefreies Ohr: „Alle neuen Gesetze sind in Sack und Tüten!“ Starker Dialog für sein starkes „Lieblingsland“ Schleswig-Holstein, wie Albig während des Landtagswahlkampfes 2012 plakatieren ließ. (Karikaturen von 2013).

Die Affäre Christian von Boetticher.

Christian von Boetticher war bis Mitte August 2011 Landesvorsitzender der  CDU Schleswig-Holstein (seit September 2010), stellvertretender schleswig-holsteinischer Ministerpräsident (seit Juli 2009), CDU-Fraktionsvorsitzender im Kieler Landtag und galt zugleich als Spitzenkandidat dieser Partei für die Landtagswahl 2012. Er trat von allen Ämtern zurück, nachdem Anfang August 2011 eine mehrmonatige Liebes-Liason von Böttichers mit einer 16-jährigen jungen Frau öffentlich bekanntgeworden war, dem Vernehmen nach eine Facebook-Bekanntschaft. Diese Beziehung habe aus dem Jahr 2010 datiert. Ein strafrechtlicher Verstoß lag nicht vor, da seine Partnerin zur Zeit der skandalisierten Beziehung nicht unter 16 Jahre alt war. Gleichwohl zogen die Parteifreunde von Boettichers eine andere rote Linie, die ihn moralisch als Rechtsverletzer dastehen ließ. Im Bild rufen die CDU-Heuchel-Kellergeister Wulff und Seehofer dem öffentlich Angeprangerten zu: „Ein Kind hättste ihr schon machen müssen…“. Heuchel-Kellergeist von Beust läßt sich ein: „Oder ’nen Jungkerl nehmen …“ Heuchel-Kellergeist de Jager: „… so ist leider die rote Linie überschritten!“ Im Hintergrund überrollt Heuchel-Kellergeist Angela Merkel gerade auf einem Bulldozer „Euro-Rettung“ die Gesetzes-Grenze. (2011).

Carstensen und Stegner: Kieler Naschkomplizen verkrachen sich.

Peter Harry Carstensen (CDU) und Ralf Stegner (SPD). Nachdem sie einander zuvor per großkoalitionärer Räuberleiter zum Macht-Marmeladentopf verholfen haben, werden sie beizeiten mit klebrigem Mund gewahr, daß sie einander gar nicht riechen können. Solchermaßen ertappt, verstehen es die routinierten Machtjunkies sofort, mit dem Finger zu zeigen, jeden sich bietenden wahltaktischen Vorteil zu Lasten des anderen mitzunehmen. Denn es stehen nach dem Bruch Neuwahlen an. „Sie vertrauen doch wohl nicht dem da … der nascht nämlich heimlich!“ (2009).

HSH-Nordbank-Havarie. Landesbürgschaft.

Die HSH Nordbank ist auf Finanzklippen gelaufen und befindet sich in akuter Seenot. Die Badewannenkapitäne achtern, Peter-Harry Carstensen und Rainer Wiegard (beide CDU), betreiben Leckabwehr mithilfe eines Landesbürgschafts-Pflasters, 13 Millarden Euro. In der großen Welt hingegen beschweren Risiken aus der Finanzierung von Schiffsneubauten die finanzielle Zukunft der Bank. Als Bugzier gibt es noch ein paar trübe Rotlichtgeschichten aus der New Yorker Filiale der HSH Nordbank. (2009).