Kategorie: Müller

Kunstflugstaffel Simonis probt über Holtenau.

Schleswig-holsteinische Politpiloten bei der Ausübung der Lufthoheit über die Ausbauplanung des Flughafens Kiel-Holtenau. Es geht um die Verlängerung der Startbahn um 18 Meter. An den Steuerknüppeln sieht man (mit Hut) Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD), den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Lothar Hay (Abwärtsflug), (in scharfer Linkskurve) den Umweltminister im Kabinett Simonis, Klaus Müller (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Rohwer (SPD), nach Kollision mit Müller eine Tragfläche verlierend. „Diese rotgrüne Staffel hat’s einfach drauf …“ (2002).

Kieler Regierungswechsel 2005.

Die scheidende Ministerpräsidentin Heide Simonis verläßt mit ihren Ministern Ralf Stegner (SPD), Klaus Müller (Grüne), Klaus Buß (SPD) und Anne Lütkes (Grüne) das Landeskabinett. Die Landeskasse wird besenrein an den neuen Regierungschef Peter Harry Carstensen (CDU) übergeben. Inzwischen hat dieser längst das gleiche Ritual hinter sich, die chronisch leere Landeskasse ist jetzt in der Obhut des Kabinetts Torsten Albig (SPD). (Karikatur von 2005).

Staatscircus Simonis: Die Müller-und-Möller-Nummer.

Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) präsentiert den Drahtseilakt einer ewig zerstrittenen rot-grünen Koalition. Es laufen die ersten hundert Tage ihres dritten Landeskabinetts. Geschultert hat sie den Energie- und Finanzminister Claus Möller (SPD) sowie den Umweltminister Klaus Müller (Grüne). „Und jetzt das Gehen nicht vergessen, Heide!“ (2000).

Minister-Fahrbereitschaft.

Proklamierte Werte nicht nur vor sich hertragen, sondern auch leben. Wasser nicht nur predigen, sondern auch trinken. Welcher ökologiesalbadernde Politiker hat je auf hubraumstarke Dienstwagen freiwillig verzichtet? Ein Minister, der freiwillig VW Polo oder auch Mercedes B-Klasse oder auch Renault Scenic oder … fährt? Nichts da. Die ganz großen Audis, Mercedes und BMWs müssen es sein. Zeigen, wer man ist, daß man angekommen ist auf den Gipfeln der Steuermittelverbratung. Verbrauch, Schadstoffausstoß, „Klimabelastung“? Das läßt sich alles irgendwie wegerklären, ebenso wie es zu den Basisfähigkeiten eines Politikers gehört, das eigene Partei-Wahlprogramm am Wahlabend mit flapsigen Bemerkungen zur Makulatur zur erklären. Neue Umstände, Koalitionszwänge, Sachzwänge. Niemand kann erwarten, daß … . Im Bild gibt der Kieler Umweltminister Klaus Müller (SPD) ein – fiktives – gutes Vorbild ab: „Vergessen Sie’s nie: Der Umweltminister verursacht den geringsten Spritverbrauch!“ (2000).