Kategorie: Rohwer

Standortdebatte Flughafen – ein Zwischenstand.

Der Kieler Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Rohwer (SPD) beim fingerfertigen politischen Hütchenspiel um den künftigen Flughafenstandort. Ist es Hohn, Kiel-Holtenau, oder Schleswig-Jagel? Karikatur von 2004.

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Politik heißt mit Wortgeklingel Euphorie erzeugen.

Dem Baumstumpf der Nord-Konjunktur entsprießt ein zarter neuer Trieb. Das ist dem Kieler Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) nicht entgangen. Da die Ernte von Job-Baumfrüchten in der Arbeitsplatz-Plantage nun ja nicht mehr fern ist, ruft er seinen Pflückerkollegen schon einmal zu: „Bereithalten, Leute“. Karikatur von 2004.

Kunstflugstaffel Simonis probt über Holtenau.

Schleswig-holsteinische Politpiloten bei der Ausübung der Lufthoheit über die Ausbauplanung des Flughafens Kiel-Holtenau. Es geht um die Verlängerung der Startbahn um 18 Meter. An den Steuerknüppeln sieht man (mit Hut) Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD), den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Lothar Hay (Abwärtsflug), (in scharfer Linkskurve) den Umweltminister im Kabinett Simonis, Klaus Müller (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Rohwer (SPD), nach Kollision mit Müller eine Tragfläche verlierend. „Diese rotgrüne Staffel hat’s einfach drauf …“ (2002).

2003: Ein XXL-Ministerium für Bernd Rohwer.

Anfang 2003 bildet Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) ihr Kieler Landeskabinett um. Ihre Parteigenossen Claus Möller, bis dahin Minister für Arbeit und Soziales, Jugend, Gesundheit und Energie, und Ingrid Franzen, bis dahin  Ministerin für ländliche Räume, Landwirtschaft und Tourismus, sind im Begriff, das Kabinett zu verlassen. Ihre Aufgaben soll Bernd Rohwer, ebenfalls SPD und bis dahin Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr übernehmen. Sein neues Ressort wird den Bandwurmnamen „Ministerium für Wirtschaft, Technologie, Verkehr, Arbeit, Tourismus, Agrar und Energie“ führen. „Deine neue Visitenkarte, Bernd!“ (Karikatur von 2003).

Autobahnbau in Zeiten des Ökologismus.

Vor dem Schild „Wakenitztal. Gerichtsentscheid abwarten!“ hantieren Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und der Landesverkehrsminister Schleswig-Holsteins, Bernd Rohwer (beide SPD), mit Schere und Schleifenband: „… und nächste Woche geben wir schon wieder ein Teilstück frei!“ Das Bauprojekt Bundesautobahn A 20 schreitet voran! (2001).

A 20. Eine Bundesautobahn (BAB) planen.

Kiel, Landtag und Landesregierung in Schleswig-Holstein. Verärgert stehen der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Kayenburg, rechts, und der Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Rohwer (SPD) vor einem Buch mit der A 20-Planung. Die Lektüre ist durch ein Umwelt-Ei behindert. Umweltschutzpolitiker haben Artenschutzaspekte ins Spiel gebracht, die die weitere Planausführung bremsen. Vorm Fenster läßt der Bundestagsabgeordnete Rainder Steenblock, Bündnis 90/ Die Grünen, sein Kuckuckslied vernehmen. Er selbst war von 1996 bis 2000 Umweltminister in Kiel und hat sich schon damals mit dem Vor-vorgänger Rohwers im Amt, einem gewissen Peer Steinbrück (SPD), heftige politische Gefechte um die Durchführung des A 20-Projekts geliefert. In diesem Zusammenhang wurde der Lebensraum einer Vogelart namens Wachtelkönig intensiv diskutiert. (2003).

Nachricht an Deutsche Bahn AG.

Landesverkehrsminister Bernd Rohwer (SPD) stellt den Schienenverkehrsanbieter Deutsche Bahn AG im Dezember 2001 vor die Wahl: Bessere Fernverbindungen bis 2010 – oder das Land veranstaltet eine Ausschreibung der Verbindungen im Schienennahverkehr. Genagelt wird am Schwanz des Sauriers. „Mal sehen, wann’s oben ankommt!“