Kategorie: Schule

Schulpflicht Moscheebesuch: Der Rendsburger Schulschwänzer-Fall.

„Dafür kriegen Sie ERNEUT einen Bußgeldbescheid!“

„Aber mein Sohn IST doch diesesmal mit Ihnen in die MOSCHEE gegangen, Frau Schulleiterin!“

„JA – aber er hat eine UNVERSCHLEIERTE Sexpuppe aus dem Genderunterricht in die Moschee mitgebracht … und dem Imam erklärt, er könne nur sie anbeten!“

Karikatur aus dem Jahre 2016.

Schule: Schuldkulturelle Vollindoktrination.

Die nächste Bildungsreform: Müll-Abitur. Viele bunte Mülltrennungs-Mülltonnen. „Sammeln Sie sich und werfen Sie das Müllstück binnen 30 Sekunden korrekt ein!“ Die ökosozialistisch schuldbewußten, folgsamen und geistig schimmelbegrünten Volltrottel von morgen formen. Staats-Schule Hurra!

Karikatur aus dem Jahre 2016.

School: Total indoctrination concerning culture of feeling guilty.

The next educational reform: Garbage A Levels. Many colorful waste separation dustbins. „Centre yourself and discard the waste piece correctly within 30 seconds!“ Forming the ecosocialist guilty, obedient and spiritually mould-greened idiot of tomorrow. State school hurray!

Caricature as of 2016.

Schule. Hol- und Bringzone für Eltern.

„Seid friedlich und beschäftigt euch! Ich hole euch in vier Stunden wieder ab. Daß mir keine Klagen kommen!“ Fortschrittliche Grundschulen haben eine Hol- und Bringzone für Eltern.
Karikatur aus dem Jahre 2016.
School. Pickup and delivery zone for parents. „Be peaceful and occupy yourself! I will pick you up in four hours again. That I get no complaints!“ Advanced primary schools have a pickup and delivery area for parents.
Caricature as of 2016.

Bildungsreformen. Chancengleichheit. Selbstentlarvung.

Graffito an der Wand eines Flensburger Gymnasiums:
„Schule ist für Geistige und interlektuelle Verlierer!“

Urheber ist möglicherweise:

– ein Opfer der gerechtigkeitsideologischen, gleichmacherischen Bildungsreformen, das zutreffenderweise erkannt hat, daß Beschulung für alle und jeden bis in höchste Klassenstufen nur notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für die Erlangung von „Interlektualität“ sein kann

oder

– ein Gegner der vorgenannten Bildungsreformen, der mit absichtlichen Rechtschreibfehlern die linke Vergottung des Abiturs für alle lächerlich machen wollte,

oder

– ein Benachteiligter, der nicht oder nicht mehr in den Genuß der vorgenannten Bildungsreformen gekommen ist und bei der Niederschrift des Graffito an der Weiterführung des Satzes gehindert wurde: „… die einzige Hoffnung auf gerechte Teilhabe an der Gesellschaft!

oder

– ein Spötter, der die gleichmacherischen, mit hochtrabendem Anspruch alles sozial Schöne versprechenden Bildungsmaßnahmen im re-re-re-re-reformierten staatlichen Schulsystem völlig zutreffend als anmaßend kennzeichnen wollte.

Foto aus dem Jahre 2012.

Educational reforms. Equal opportunity. Self-exposure.

Graffiti on the wall of a grammar school in Flensburg, northern Germany:
„School is for mental and interlectual ((correct spelling would have been: intellektuelle/ intellectual)) losers!“

Its author may be:

–  a victim of egalitarian educational reforms who has aptly recognized that schooling for all and everybody up to the highest grades is only a necessary but not a sufficient condition for obtaining „Interlectuality“

or

– an opponent of the aforementioned educational reforms, who, with intentional misspellings, wanted to ridicule leftist deification of the baccalaureate for all

or

– a disadvantaged person who didn’t benefit from the aforementioned educational reforms and has been hindered in completing the graffito while trying the following continuation of the sentence: „… the only hope to equitably participate in society!

or

– a mocker, who wanted to identify the egalitarian education measures of re-re-re-re-reformed public school system (that, in doing so, is promising all social improvements one can think of) entirely truly as presumptuous.

Photo as of 2012.

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Schule. Lehrmittelausstattung. Bildungskultur. Abiturprüfung.

PC-Raum eines Gymnasiums. Der Prüfungskandidat hält Hammer, Meißel und Marmortafel – im Lichte eines betagten Holzbildschirms. Er wird von einer altgedienten Lehrkraft zurechtgewiesen: „Erneuern? Herr Kandidat! An diesen Bildschirmen haben bereits 30 Generationen ihre Abiturpräsentationen in Stein gehämmert! Außerdem ist es Teil der Prüfungsleistung, Schmerz zu durchleiden!“ Recht hat er. Aber vielleicht kann der Kandidat ja mal nebenan im Asylbewerbercontainer fragen, ob er sich von dort einen hypermodernen und selbstverständlich willkommenskulturell steuerfinanzierten Computer kurz ausleihen darf. Karikatur von 2012.

Schul-TÜV.

Aus einer politischen Epoche, in der politisch landauf, landab viel von Qualitätssiegeln gesprochen wurde. Zur Sicherstellung einheitlicher Qualitätsstandards in schleswig-holsteinischen Schulen wurde von der Kieler Kultusministerin, Ute Erdsiek-Rave (SPD), ein Schul-TÜV ins Gespräch gebracht. Der Ansporn zu Höchstleistungen hätte sich im gut sozialistischen Stil mit Orden für hervorragende Planerfüllung („Held der Bildung“, „Bildungsbanner-Orden“, „Preis der Kultusministerin“) sicherlich noch steigern lassen. „ABC-Schützen! Diese Schule hat einen Ruf zu verlieren!“  Wo es Marktanreize zum Übertreffen der Konkurrenten nicht gibt, da es an Konkurrenz im staatlichen Schulpflichtbetrieb schlicht fehlt, muß mit staatlich zugeteilter Reputation, geronnen in Zierblech am Eingang, nachgeholfen werden. Aber auch das nützt nichts, wenn es der politischen Klasse plötzlich gefällt, die halbe Welt auf der „Flucht“ in staatsverwalteten Gebäuden unterzubringen. Notfalls findet der Unterricht dann eben qualitativ mies, aber immerhin willkommenskulturell anständig unter einer Brücke statt. Neue Qualitätssiegel sind ja schnell geprägt. Karikatur von 2003.

Bildungsformel Eins: Turbo-Abitur, später G8 genannt.

Als der Schnellabitur-Schwachsinn geboren wurde: „Nochwas: wem schlecht wird, der hält sich seine Schultüte vors Gesicht!“ rufen die Buspiloten den ABC-Schützen zu. Natürlich wurden die Turbomotoren der Abitur-Linienbusse seither noch mehrfach umgebaut. Das Zwangs-G8-Getriebe bewährte sich nicht, und es flossen nachträglich Schaltmöglichkeiten auf G9 in die Serie ein. Aus der Experimentier-Werkstatt der Bildungspolitik ist allerdings unverändert Hämmern, Feilen und Schweißen zu hören. Mal sehen, welcher schrottige Klapparatismus als nächstes die Tore verläßt. Karikatur von 2004.