Kategorie: Thönnes

Franz Thönnes auf dem Landesparteitag der schleswig-holsteinischen SPD 2003.

„Das Wort hat der Genosse Landesvorsitzende!“ Auf dem Schleudersitz Franz Thönnes, SPD-Landesvorsitzender seit 1999, der auf dem Landesparteitag der SPD vom April 2003 in Bad Segeberg nur 47,5% der Stimmen im ersten Wahlgang erreichte und daher auf eine Kandidatur im zweiten Wahlgang verzichtete. Zu seinem Nachfolger im Landesvorsitz wurde Claus Möller gewählt. Als Grund für das schlechte Ergebnis für Thönnes wird die schwere Niederlage der SPD bei den Kommunalwahlen vom 2. März 2003 genannt – mit dem schlechtesten Ergebnis seit 1950. (Siehe hierzu die Schilderung in: Kuhlwein, Eckart, Links, dickschädelig und frei: 30 Jahre im SPD-Vorstand in Schleswig-Holstein, o.O., 2010, S. 195ff.) Karikatur von 2003.

SPD Schleswig-Holstein: Parteikärrner bei der Arbeit.

Franz Thönnes, Landesvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein seit 1999, auf dem Kutschbock seines Parteikarrens. Mit den Mohrrüben „Profil schärfen“, „Aufbruch“, „Vision und Idee“ sowie „Erneuerung“ versucht er vergeblich, den träge daliegenden Parteiesel, der sich seit 1989 das fette Kieler Landesregierungsheu schmecken läßt, wieder in Schwung zu bringen. „Nicht, daß ich nichts versucht hätte …“ (Karikatur von 2002).